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Eisenbart und Meisendraht ist das Literaturvermittlungsmagazin für geschundene Seelen. Jeden Monat wird ein neues Thema von unserem Schriftsteller*innenpool beackert und hernach in Radiowellen (Z) transformiert, in den Pod geschmissen und hier im Internet kybernetisch in den space gepresst.
Diese Seite ist gut, denn sie bietet eine einwandfreie Möglichkeit, in allen Beiträgen herumzustöbern, die im Rahmen von EB&MD veröffentlicht worden sind.

Aktuelle Themen

zu den Themen

“Ihre Frisur rizzt heute aber wirklich ausgesprochen gut” hat mal Frau Meisendraht zu mir gesagt, als ich morgens gerade völlig
"BÄMBÄMBÄM!" Es war erst zehn Uhr vormittags, als ich an meiner Detektei ein Klopfen hörte. Ich bellte: "WIR HAM JESCHLOSSN
"Spoiler-Alarm: Es gibt keine einzige (...) Definition der "Kunst"." (www.daskreativeuniversum.de)

Neue Textbeiträge

Beiträge Lyrik

Bastian Kienitz: Amazon

(Blankosonett) das ist in etwa die Gemengelagein der wir uns befinden, kurz von vornes sind unendlich viele Päckchen, Kistenin einer Lagerhalle auf dem Weg zu dir, dem Konsumenten plus Ist-Zustanddass dies letztendlich immer weiter gehtgleich einem Rad im Kreislauf des Planetenmal immer wieder Neues produziert die Marke Made hat sich bereits verschlissendenn alles dreht sich um die Quantitätder Ware aus ganz billigen Produkten selbst du als Mensch bist leider gar nichts wertwenn du nichts kaufst und deine ganze Zeitim Rausch des Mangels weiter konsumierst…
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Beiträge Lyrik

Bastian Kienitz: AFFEN

Blankosonett die Diebesbande, nennen wir sie Affensind auf dem Kriegspfad, in den leeren Straßender Stadt, ich glaube, dies heißt wildes Lebenum von dem Naschmarkt süße Süßigkeiten die ihnen nicht gehören, zu stibitzendas ist ein riesengroßer Spaß für alleund bietet Nahrungsanbot in Füllezum Nulltarif plus sich nicht schmutzig machen der Erste, das ist Hanamu der WildePiratenfürst auf dem Schoß einer Touristindie lacht schrill auf, der zieht ja seine Waffe [Huch P18] sie meinte schon Bananeder Affe zetert über Stock und glattem Steindu siehst: als Gott genießt man(n) Narrenfreiheit…
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Beiträge Erzählung Prosa

Christian Knieps: Räum auf!

Letztens kam ich in das Zimmer meines pubertierenden Sohnes und es sah aus, als hätte er den nicht ernst gemeinten Auftrag ernst genommen, jeden Quadratmillimeter seines Bodens mit irgendeinem Gegenstand zu bedecken. Zwischen dem Gefühl der Freude, dass mein Sohn etwas mit einer solchen Konsequenz betrieben hatte und dem aufwallenden Zorn, dass mein eigentlich gemeinter Auftrag wieder einmal völlig ignoriert worden war, fand ich im hinteren Bereich des Zimmers eine kleine Ecke, wo ich den Boden sehen konnte – und das Gefühl der Freude hatte keine Chance mehr. Ich nahm tief Luft und ließ den Zorn über meine Stimmbänder entweichen,...
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Beiträge Kommentar Prosa

Lena Speckmann: (Un)Ordnung

„Ordnung ist das halbe Leben!“ Junge, wie ich diesen Spruch hasse. Ich weiß gar nicht mehr, ob das Mama war oder Papa, aber diesen Spruch bekam ich früher ständig zu hören. Meganervig. Was ich am meisten daran hasse? Auf der einen Seite, dass er stimmt. Man spart wirklich wahnsinnig viel Zeit, wenn man immer weiß, wo was liegt. Auf der anderen Seite frage ich mich seit meiner Kindheit, woraus denn nun aber die andere Hälfte des Lebens besteht, wenn Ordnung als solche einfach mal 50% einnimmt. Aus Steuern? Bonbons? Oder am Ende ganz profan: aus Unordnung?  Ordnung ist praktisch. Sie...
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Beiträge Lyrik

Bastian Kienitz: DRAMA

  im Endstadium einerchronischen Energieverschwendungin der das System(sagen wir du)komplett aus derFassung gerätstaubtrockenheizt sich das Klima auf
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Beiträge Lyrik

Carsten Stephan: Wenn nicht mehr Qualen und Glasuren

Novalisoulipo Wenn nicht mehr Qualen und GlasurenSind Schüssel aller Partituren,Wenn die, so singen oder küssen,Mehr als die Tadelnswerten wissen,Wenn sich das Zelt in freie RebenUnd in das Zelt wird zurückbegeben,Wenn dann sich wieder Pflicht und RattenZu echter Wahrheit werden gattenUnd man in Härchen und GerichtenErkennt die ew’gen Spukgeschichten,Dann fliegt vor Einem geheimen HortDer ganze verkehrte Besen fort.
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Beiträge Lyrik Songtext

Carsten Stephan: Das Mosaik von Magda Meste

Dreigroschenoulipo Und der Halo, der heischt ZährenUnd die trenzt er im GesimsUnd Madam, die heischt ’ne MesteDoch die Meste siezt man nicht. Ach, es soggt der Halo FlözeRund, wenn dieser Bob vergipstMagda Meste tränzt ’nen HangarDrauf man keine Unze löst. An des Thorax gschupfter WatscheLaden poco Lieken umEs jappt weder Pferch noch CordulaDoch es hievt: Magda münzt um. An ’nem schrohen brachen SorghoLockt ein tumber Mansch am StrebUnd ein Mol girrt um die EderDass man Magda Meste nippt. Und Schnat Meinolf blökt versottenUnd so mancher reife ManschUnd sein Gest heischt Magda MesteDer man nichts bewurzeln kann. Jochem Trafik watscht’ gehenkeltMit...
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Beiträge Lyrik

David Telgin: Mein Chaos

Mein geliebtes Chaoswärst dudoch bloßnicht so groß Dann müssteich nicht suchen Und würdemeine Sachen finden Mein geliebtes Chaosdu wirstjetzt verschwinden Denn ichordne und räumein allen Ecken auf.
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Beiträge Lyrik

David Telgin: Chaos

Wo istmein Hemd? Womeine Tasche? Im Chaoskann ichnichts finden Wo istmein Schlüssel? Womeine Uhr? Wie entkommeich diesemChaos nur?
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Beiträge Glosse Prosa

blumenleere: den leeren tischen & gestaden

trachte verschwenderisch nach ueberopulenten & -kandidelten trachtenpersiflagen,auf dass diese deine dann pseudotrachten explizit nach einer dich auszerordentlich schmerzhaft vertrimmenden tracht pruegel trachteten, da du die bestehenden ordnungen kategorisch erstarrter konservativer trachtenvereine gezielt in neumodische un- & umordnungen hinein zu stuerzen suchst … eine frage, also, der blickwinkel, der weltanschauungen & perspektiven: der einen freud, der andren leid – wandel kontra bestaendigkeit. & waeren wir dem i-ging naeher als dem blanken faschismus unsrer scheinheiligen, verlogenen bibeln & vermeintlich in granit gemeiszelten, in ihren hoechst ambivalenten umsetzungen elitaere blasen behuetenden & die relativ armen mehr & mehr zermalmenden scheiszgesetze, wuerden uns –...
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Beiträge Glosse Monolog Prosa

Maria Fischer: Ordnung und Unordnung

Als ich mit dem Blick flüchtig von meinem Rad auf den Boden traf,entdeckte ich verzückt ein einsames gepinseltes Herz. Unter seinerblutroten Schicht schimmerte tiefer, klebschwarzer Teer. Wohl einkreativer Geist zauberte dieses unerwartete Liebessymbol auf dietrostlosen schmutzigen Teerflecken. Von Kopf wie Fuß auswärts,strichen noch Tropfen des damals heißen Teeres auf einem kurzenWeg. Blutrote wie tiefschwarze Fahrradspuren verliefengeradedurch Richtung Nord und Süd – von frischer Farbe.Plötzlich fiel mir die Ordnung in unserem Herzen ein.Frische Verletzungen im Herzen. Aber auch frische Liebesfreudensenkrecht durchs Herz. Verteilt in unserem Körper, Geist wie Seele.Diese Spuren bescheren uns Unordnung, alles istdurcheinandergewirbelt, sobald das Herz liebt oder schmerzt....
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Beiträge Lyrik

Bastian Kienitz: Die Dekonstruktion einer Palme

in den Wurzeln der Palmeüberwintern wirmit dem Kopfhydrophobzwischen Luftblasenund einemParadies das nachAbholzung schmecktlass uns träumenbis ihnen der Atem ausgeht
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Beiträge Lyrik

Bastian Kienitz: Replikant

Hot Standby Datenanalyse Querformat im Dunkelnausgelesen wirkt deine Textur wie eine Raubkopieaus Licht | Quadraten und dem Schein den du nachaußen präsentierst. dein kostbares Innen. Bewahre
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Beiträge Prosa

Lena Speckmann: (Un)Ordnung

„Ordnung ist das halbe Leben!“ Junge, wie ich diesen Spruch hasse. Ich weiß gar nicht mehr, ob das Mama war oder Papa, aber diesen Spruch bekam ich früher ständig zu hören. Meganervig. Was ich am meisten daran hasse? Auf der einen Seite, dass er stimmt. Man spart wirklich wahnsinnig viel Zeit, wenn man immer weiß, wo was liegt. Auf der anderen Seite frage ich mich seit meiner Kindheit, woraus denn nun aber die andere Hälfte des Lebens besteht, wenn Ordnung als solche einfach mal 50% einnimmt. Aus Steuern? Bonbons? Oder am Ende ganz profan: aus Unordnung? Ordnung ist praktisch. Sie...
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Beiträge Brief Prosa

Sophie Stiller: Ein Musikchen

Musik, Musik, jubelt es in mir. Was kommt da an mein Ohr heran? Es schlecht sich ein leises Cello dicht herbei, quietschend, summend, ein warmer Klang, klug und vorsichtig tastend, fühlend.. nebenher galoppiert die EGitarre, es schrammt und dampft rhythmisch vor sich hin, wobei im nächsten Augenblick ein klarer Riff den Raum durchsaust wie ein Blitz. Von links holpert und stolpert ein Saxophon herbei, etwas clownesk und auf schöne Weise unbeholfen mault und jault es den gemeinschaftlichen Klängen zu, wird aufgefangen durch ein freundliches Stuhl-Xylophon, welches sich rhythmisch ins musikalische Gedränge tanzt und das Gejubel und Gejaule mal unter- mal...
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Beiträge Lyrik

Simon Borowiak: Spirituosenleben

Frau Magenbitter hauts vom Stuhl.Herr Dornkaat liegt daneben.Eifrig bemüht sich Pommery,versucht sie aufzuheben. Dem jungen Korn ist nichts mehr klar.Frau Gin sieht eine Maus.Herr Pils beugt sich zu weit nach vornund fällt zur Flasche raus. Alles verdunstet, schwappt und ölt,entkorkt sich auf den Tischen.Auch Fräulein Selters geht es schlecht:Sie muss hier morgen wischen.
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Beiträge Lyrik

Simon Borowiak: Parforce

Es scheuchte der Windmit Fauchen und Pfeifendie Wolken geschwindübern Mondund all das Gefiederteschwärmte ausund all das Gefiedertestob auseinanderund Himmel und Pfützenund Luft und Gehölzund fauchende Wasserund pfeifende Ästeganz dicht beieinanderdie zehn Firmamenteund Hagel und Flockenrußschwarz und mondgelbmein Herz wurde müdeund ich stieg vom Pferd.
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Beiträge Lyrik

Lutz Vössing: Die Trompete

Eine zum Trichter umgebaute Trommel.Klavier für Einarmige.Coltrane: das Saxophon!Trompetenschlot hat HolzverbotAchtung Solo!:Das sind drei Tasten großes Tennis.Trompetenarm. Kometenbahn.Kupfer und Zink,Dass macht Sinnk..Du Zeppelin aus Messing.Flieg mich zum Mond.Sing mir ein Lied aus deiner Einbuchtung.MELUSINE. Ich achte nur dich.Damit du’s weißt ich hör nur dich.Sekunde, Triole, und nochmal von vorn.Goldener HebelTönender SäbelWer spielt auf dir NotenVibriert den WindEs ist der TrompeterAuf einem Rind.Friedlich ziehst du durch den ÄtherZum Nachtisch gibst Wirsing später.Halbieren Sie den Wirsing,entfernen Sie den Strunk undschneiden Sie ihn in feine Streifen.Waschen und abtropfen lassen.Schneiden Sie eine Zwiebel in feine Würfel unddünsten Sie sie in Butter glasig an.Wirsing dazugeben,...
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Beiträge Prosa

Jasper Nicolaisen: Millennial Punk

Der Schlagzeuger der KillerpilzeIst ungefähr achtUnd hat auch für achtRadau gemachtEr hat gedengelt und getretenMan hat ihn nur sparsamDarum gebetenMit acht ist er kein SexsymbolDie Trommel ist von innen hohlDie Trommel ist von außen lautDrauf hat der Schlagzeuger der KillerpilzeSeine Karriere gebautMit ca Dreißig tritt er vor die KameraWas die Fans beruhigtEr ist noch daIn einer Doku namens Millennial PunkSagt er den Plattenkäufern vielen DankDoch auch wir haben bei ihmDankesspesenOhne den Schlagzeuger der KillerpilzeWäre das Schlagzeugspiel der KillerpilzeNicht dasselbe gewesenDer Gitarrist, der Sänger und der BassistDer KillerpilzeHaben schlagzeugerisch weniger beigetragenMan kennt sie. Doch dazu muss man sie nichts fragen.Sie hätten...
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Beiträge Fremdsprachige Literatur Lyrik Uncategorized

Jonah Lubin: Di trube/די טרובע

די טרובע ,ניט אױף די פֿעלדער פֿון טראַסימענע,נײ, אַװדאי ניטנאָר אין דער ערדאױפֿן טאָג פֿון תּחיית־המתיםהאָב איך דערהערטאַ טרובעטעמפּ און מאָדנע.קױם, מיט צרות .דאָס ביסט דו געװעןאיך קען דײַן קול.און װידערקול .איך װיל ניט גראָבן Transkription: Di trube Nit oyf di felder fun Trasimene,ney, avade nit,nor in der erdoyfn tog fun tkhies-hameysim,hob ikh derherta trubetemp un modnekoym, mit tsores. Dos bist du geven.Ikh ken dayn kolun viderkol. Ikh vil nit grobn.
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#0095 – Komplimente

“Ihre Frisur rizzt heute aber wirklich ausgesprochen gut” hat mal Frau Meisendraht zu mir gesagt, als ich morgens gerade völlig zerstört und mit tieffliegenden Augenringen (bei uns Papageyen ohnehin Dauerzustand) vom feiern heim kam, und sie schon wie immer über-pünktlich im Radio-Z-Redaktionsraum saß. Ein bisschen vergackeiert kam ich mir ja schon, aber irgendwie auch gut und verwegen.

Und da schließt unsere diesmalige Ausgabe quasi nahtlos an: Komplimente. Was sind sie, wer darf sie geben und wo hört der Spaß aber auch wirklich auf? Unsere beiden Radioknigges Eisi und Meisi nehmen sich dieser und vielen anderen Fragen an. Dazugeladen haben sie sich mal wieder die allseits beliebte und geschätzte Kollegin Fanny Weisenrat aus Wien, die uns von den Bergen herunter ihre ganz eigene Sicht in die Sendung hineinjodelt.

Wir fragen uns, ob Goethe eigentlich ein Incel war, schauen uns mal wieder ein wenig in der griechischen Mythologie um und komplimentieren auf mehrfachen Wunsch hin Damenbärte, dass es eine Art hat.

Dazu gesellen sich die Texte unseres Autor:innenpools, die aber auf die positiven Zuschreibungsklötze hauen, dass die Erde bebt. Dazu wird Chopin gereicht und zack, ist sie fertig: eine vollumfängliche Ausgabe von Eisenbart & Meisendraht.

einen interessanten Körpergeruch
wünscht ihnen
ihr Pappy, der Redaktionspapgey


Die Texte

Die Autor:innen

  • Christian Knieps
  • David Telgin
  • Bastian Kienitz
  • Andreas Prucker

Die Sprecher:innen

  • Hannes

#0094 – Krimi

„BÄMBÄMBÄM!“ Es war erst zehn Uhr vormittags, als ich an meiner Detektei ein Klopfen hörte. Ich bellte: „WIR HAM JESCHLOSSN VERDAMMTE SCHEISE!“ und exte meinen zweiten Bourbon. Die Käfigtür öffnete sich und dann stand sie im Raum. Diesen Anblick werde ich nie vergessen: das üppige Federkleid, der Schnabel scharf und doch sinnlich wie ein italienischer Rapier und Beinchen, ja, Beinchen bis zum Boden. Himmelherrgott, wahrscheinlich wird die Erinnerung an sie das Letzte sein, woran ich denken werde, bevor sie mich irgendwann mit den Krallen voraus hier raustragen. Sie krähte mir etwas entgegen und ich verstand sofort: Sie wollte Hilfe mit irgendeiner Sache. Hab für sie eine Redaktion gefunden, wo sie Texte veröffentlichen kann. Hab‘ seitdem nie wieder was von ihr gehört.Jedenfalls Eisenbart und Meisendraht haben die Sendung auch so wieder vollgekriegt. Unsere beiden Radiospurensucher:innen wühlen sich durch Vidocqt, über Whodunits, Poe, Max Frisch und wollen nichts mehr hören vom True-Crime-Hype. Und die große Frage der deutschen Literatur bleibt selbstverständlich nicht ungefragt: War Goethe ein Krimineller? So durchleuchten sie das Genre des Krimi bis in die tiefsten Poren, mit so ner Lampe, die direkt ins Gesicht des Genres, das kennen sie bestimmt, ist eine ausgebuffte Verhörmethode, sag ich ihnen. naja.

Unser original EBMD-Autor*innenpool hat wieder mal so viel durch die Farbbänder getackert, dass sich die Haare am Körper in die Senkrechte bewegen, nicht der Temperatur wegen, sondern eher so auf Suspense-Basis, glaub. Flankiert werden diese neuen Exklusivbeiträge von immer noch genießbaren Texten aus dem stetig sich erweiterndem EBMD-Archiv, denn auch schon früher wussten Menschen, wie man über Verbrechen respektive deren Aufklärung schreibt.

Halten Sie Augen und Ohren offen!
Ihr Pappy, der Redaktionspapgey


Die Texte

Die Autor:innen

Die Sprecher:innen

#0093 – Kunst (Gast: Hr.Knödel)

Atemberaubend! Überall Striche, jedes Barthaar ist erkennbar! Ganz, ganz wunderbar mein Herr. So oder so ähnlich klang es wohl des Öfteren in Albrecht Dürers Atelier am Albrecht-Dürer-Platz, wenn wieder rot besamtete Patrizier aufliefen, um dem jungen Altmeister eines seiner Werke unterm Hintern wegzukaufen. Kunst halt!

Und in genau diese Stiefel ziehen sich unsere beiden Radiokurator:innen Eisi (remote) und Meisi (on-site) an und stapfen los in die wirren der Kunstgeschichte, die ja bekanntlich so alt ist, wie der Traum vom fliegen, der ja seinerseits auch schon einige Lenze zählt. Da Herr Eisenbart mal wieder unpässlich ist, hat er uns ein Lexikon der Kumfstbegriffe erstellt, in das wir auch gerne mal hineinhören.

Frau Meisendraht indes hat sich im Schnelldurchlauf die gesamte westliche Kunstgeschichte in den Schlund gestopft und göbelt sie uns, einer Vogelmutter gleich,  ganz frisch-fröhlich in die Schnäbel. Das tut sie aber nicht alleine, denn zu zweit ist einfach besser: Herr Chillbert Knödel vom “Uhu-Ball-institut für zeitvergessene Knust” hat sich bereit erklärt, uns seine Expertise in Form von hinein geworfenen Kommentaren zur Verfügung zu stellen, was wir natürlich mit Handkuss annehmen, gefälligst.

Es soll also von der Steinzeit über die Antike bis hin in die Jetztzeit um alles gehen, was die Kunstgeschichte so hervorgebracht hat: Wehrkirchen, Individuen und Genies, Ohren und Brunnen spielen Rollen in dieser ziselierten Revue des Ausdrucks. Und am Ende definieren wir sogar den Kunstbegriff.

Natürlich wieder dabei: Die schillernden Texte unseres original EBMD-Autor:innenpools, die um uns in einem schwindelerregenden Reigen herumtanzen und unsere Herzen erfreuen. 

Prösterchen

Ihr Pappy, der Redaktionspapgey

Die Texte

Die Autor:innen

Die Sprecher:innen