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Eisenbart und Meisendraht ist das Literaturvermittlungsmagazin für geschundene Seelen. Jeden Monat wird ein neues Thema von unserem Schriftsteller*innenpool beackert und hernach in Radiowellen (Z) transformiert, in den Pod geschmissen und hier im Internet kybernetisch in den space gepresst.
Diese Seite ist gut, denn sie bietet eine einwandfreie Möglichkeit, in allen Beiträgen herumzustöbern, die im Rahmen von EB&MD veröffentlicht worden sind.

Aktuelle Themen

zu den Themen

“Ihre Frisur rizzt heute aber wirklich ausgesprochen gut” hat mal Frau Meisendraht zu mir gesagt, als ich morgens gerade völlig
"BÄMBÄMBÄM!" Es war erst zehn Uhr vormittags, als ich an meiner Detektei ein Klopfen hörte. Ich bellte: "WIR HAM JESCHLOSSN
"Spoiler-Alarm: Es gibt keine einzige (...) Definition der "Kunst"." (www.daskreativeuniversum.de)

Neue Textbeiträge

Beiträge Lyrik

Bastian Kienitz: UNTITLED I

blechern klingt der Sommer hinter dem Schuppen Flecken und Stroh die Flimmern verstaubt und trockene Insektenhüllen welche sich in Spinnweben verfangen gleichen einem Traumfänger der lichtschwer in der Mittagshitze ruht und nach einem Luftbild Ausschau hält als könnten Nägel in der Mittagshitze das kühle Regenwasser rufen so schrill klingen die Eisenteile wenn diese raschelnd aneinanderschlagen und in dem ausgedörrten See die toten Fische tanzen sehen
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Beiträge Lyrik

Bastian Kienitz: 3 DEKADES OF DISSIDENT

(Blankosonett) THE SUN scheint heute wieder schwarzlackiertauf beiger Fläche Standardsatz Druck querzu deinen Lippen, die laut Lackrot schreienals hielten wir den Atem an, inzwischen vielleicht auch den der Erde, ihrer Kinderzu denen wir letztendlich auch gehörenim Stoffgemisch aus Zeit- und Raumgefügeund Mineral aus Wortstaub in den Sätzen laut ausgesprochen könnte man glatt denkendass dieser Mundraub, der vor deiner Haustürstattfindet, gar nicht da ist: SCHLIESS DIE AUGEN! und höre auch nicht mehr die lauten VögelSteckbrief: effects of global warmingwenn dir der Puls am Reiz dazwischenfunkt…
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Beiträge Lyrik

David Telgin: Auszeit (Sommerfrische)

Am Morgennoch frisch Unverbraucht Keingleißendes Licht Keinegroße Hitze Am Morgenein leichter Wind Hauch Von Rosenund Lavendel. Lasst dieBlumen sprechen.
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Beiträge Lyrik

David Telgin: Sommerregen

Landdas aufatmet Wenn derRegen fällt Und der Durstgelöscht wird Und endlich Regen fällt Nach viel zuheißen Sommertagen.
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Beiträge Erzählung Prosa

Jörg Hilse: ABBAstan

Anfangs fühlte sich Jonas Neum etwas unwohl, wenn er daran dachte den Urlaub in einer Stadt zu verbringen, in der es nicht üblich war mit Bargeld zu bezahlen.Aber als in der Küche immer öfter ABBA statt wie sonst meistens Helene Fischer zu hören war, wenn seine Frau abwusch, sagte er „Na gut, fahren wir“ und Sie buchte im Internet eine Woche Stockholm. Jonas Neum war beruhigt die Sache seiner Frau überlassen zu können und nur seinen Teil der Kosten zu übernehmen. Er fand das Ganze zu kompliziert weil man seinem Gefühl nach, hunderte von Passwörtern dafür zu brauchen schien. So...
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Beiträge Prosa

Matt S. Bakausky: Sommerfrische

Ich war ein Suchender, überall habe ich gesucht, wusste nicht was. In Frauen, Männern. In Beziehungen, in Sex, in Vorbildern, in Beispielen. Gesucht in Lehrern, Büchern, Geschichten. In Religionen: Christentum, Islam, Buddhismus oder Hinduismus. Ich habe gesucht und gesucht: In Sekten und Okkultismus. Im Theater und in Filmen. Überall gesucht ohne zu Wissen wonach ich suche. Wissen oder Erfahrungen? Frag mich nicht. In der Arbeit und im autodidaktischen lernen habe ich gesucht. In der Angst, der Traurigkeit, der Wut. Gesucht in der Sucht und im Rausch. Gesucht in medizinischen Lösungen. Überall habe ich gesucht ohne zu wissen wonach. Ohne zu...
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Beiträge Glosse Kommentar

Carsten Striepe: Flaschenpost

Gesellschaftskritik ist ein Lifestyleprodukt. Nicht mehr als ein schickes Accessoire von Akademiker:innen jeglicher Coleur, das sie vor sich hertragen und begeistert davon erzählen welche tollen Erkenntnisse und Erfahrungen sie im Austausch miteinander gewinnen durften. Stolz präsentieren sie das Unsagbare der Woche ohne die Tragweite überhaupt begreifen zu wollen. Gleich einer Holiday-Experience und einer Afterwork-Session mit den ach so geliebten Kolleg:innen. Ein Glaubensbekenntnis, dass wir dies und jenes erkannt und in uns vernichtet haben, während die ganze Scheiße einfach weitergeht. Und manchmal reicht die Demut gerade noch für ein Bier getränktes Bekenntnis, die immer noch anwesenden inneren Widersprüche anzuerkennen. Aber bald...
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Beiträge Prosa Tagebucheintrag

Christian Knieps: Tagebuch eines Vollzeitgenervten

Als meine Eltern in den Urlaub fahren wollten und sie das Wort Sommerfrische fallen ließen, dachte ich an Strand und einer frischen Brise und entschied, mit ihnen zu fahren, obwohl ich auch die Chance hatte, zu Hause zu bleiben. Es ist meinem Alter von 16 Jahren geschuldet, dass ich versuche, mich so wenig wie möglich mit meinen Eltern abzustimmen, da mir die lieb gewonnenen Freiheiten sehr wichtig sind. Daraus ergab sich, dass ich Sommerfrische falsch interpretierte und davon ausging, dass wir an einen Strand fahren würden, doch als wir uns auf dem Weg befanden und ich realisierte, dass das Navigationsgerät...
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Beiträge Glosse Prosa

Christian Knieps: Sommerfrische

Disclaimer: Achtung! Dieser Artikel kann Hinweise auf Produkte erhalten, die zur empirischen Fallstudie notwendig waren. Da dies kein Warentest im herkömmlichen Sinne darstellt, wird sich an dieser Stelle in aller Form entschuldigt!Wer kennt das nicht? Es ist heiß im Staate Dänemark, aber auch in der eigenen Großstadt, die in einem Kessel liegend die Grillstufe des Backofens angeschaltet hat, Hitze von oben und unten, und selbst im fast nacktem Zustand kann man erfühlen, wie sich ein Brathähnchen in der Röhre fühlen mag. Die Luft ist stickig, diesig, eine Glocke mit wabernder oder stehender Luft heizt das Ganze weiter an, die Schweißporen...
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Beiträge

Simon Borowiak: Hochsommer

Garten platzt aus allen Nähten.Hummeln strecken ihre rundenHummelhintern aus den Kelchen. Wespen wild auf Sommertorte.Kinder, Kreide, Gehwegplatten.Kaffee für Erwachsene. Kohle raucht und Steak und Bratwurst.Sonne will nicht untergehen;lungert noch an Gartenpforte. Alle Blätter stehen still.Alle Blumen machen dicht.Widerwillig sinkt die Sonne. Müde Vögel schläfrig schnarren.Sehr geschäftig trippeln Igel.Garten atmet aus und duftet.Sonne scheint jetzt anderswo.
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Beiträge Lyrik

Simon Borowiak: Wahre Romantik

Verkommener Bahndamman vergessner IndustrieVerfärbt ins UnbeschreiblicheLichtbrei gemischtNichts schwarz Nichts gelbDie Sonne steil Darunteralles am DunkelnStaub am GlimmenDreck am FunkelnDie Weltverhauen und verstoßenGestockt und eben und getrübtZwei Sonnen steil Darunter grauer Gilb an SchotterBlauer Efeu ChromgestängeDer Teer gebrochen und Ginster Drei Sonnen steildarunter AblebenUnd wirmit sandigen AugenVier Sonnen steilDarunter Rost
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Beiträge Lyrik

Harald Kappel: FluorChlorBromJod

die Dissektion der Schlagaderunterbricht den Saftstromdes Träumendenin monochromer Tinkturertrinkt das Mitgefühlfür den kahlen Schädelstereotomischwerden Wünsche ausgeschältheimlichdie Meinung geglättetdie Kritik entlaubtjajaim Schatten droht die Apnoedann macht dochwas ihr wolltdie Oberfläche bleibt stummschamlos vermehrt sichim Schädeltransplantatdie alte Vaccineder Saftstromdes Träumendenertrinktin monochromer Tinktur
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Beiträge Lyrik

Harald Kappel: Beanstandung der Szene

in meiner Nähelagernim Bahnhofslichtin der warmen Kühlboxungelieferte Tortenin meiner Näheschimmernunter Neonröhrenin Zeitungspapier eingeschlagengoldgelbe Makrelenin der gekippten Stimmungdünsten deine Nylonstrümpfewie geronnene Milchich beanstandedie kleine Szeneunbemerktbedaure aufrichtigmit halblauter Rührungdeine Tränensäckedannschiebe ich den Fischendeine Traurigkeit hinter die Kiemenesse die warmen Tortenfühle mich obenaufreibe dein Nylonzum vagen Funkenschlagunbemerktbeanstande ichmich selbstund wartewartewarwv,.
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Beiträge Lyrik

Bastian Kienitz: HELL YEAH, endlich gibt es Kriegsroboter

Blankosonett HELL YEAH, der Bildschirm flackert, leises Rauschenumgibt den Abend still im Kerzenscheinhast du den Song WE FUCKING DIE gehörtjetzt schlagen Funken lauthals in den Raum zwei Kanal Ton mit der Tendenz zum TötenSHOT COUNTER SHOT komm, lass es richtig knallenbis dieses Wirkungsfeld beginnt zu bluten:wir sind jetzt mitten in der Szenerie es gibt ein Wort Maschinenparadigmadass selbst dein Hirn wie ein Computer ticktwenn wir die Taste Rot am Joystick drücken dann läuft im Video der ROBOTS DAYaus Regeln programmierter Schaukulisse:wenn du kein Herz hast, kannst du Töten gehen…
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Beiträge Lyrik

Simon Borowiak: Flughafen Nizza

Flughafen Nizza.Sitze ich und wartein meinen Anziehsachen. Daneben sitzt und wartetmünchener Familiein ihren Anziehsachen. Der Situierten Sohn stakt auf und ab.Mustert mich, als wär ich Dreck.Bei jedem auf und abmustert er mich Dreck. Da hat er recht:Von seinem Büffel-Seiden-Kaschmirmantelkönnte ich zwei Jahre leben. Dann Aufruf.Einstieg.Mein Onkel hat es gut mit mir gemeint:Erste Klasse, erste Reihe, erster Platz. Danach steigt einder Rest der Welt. Der Seidenraupenbüffelsohnmuss weitergehen, zweite Klasse.Und das auch noch an mir vorbei. Gesichtszug wie ein grad mit Wuchtentgleister ICE. Kurz gleiche Höhe,Tuchfühlung,fast aneinander schabend:Der Kaschmir unddie Jeans von kik. Er: Fassungslos und voll von Wut.Ich: Voll das Herz,voll...
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Beiträge Lyrik

David Telgin: Kritik

Lobund Tadel Redeund Gegenrede Chanceund Entwicklung Kritikdie aufbaut Kritikdie niederschmettert Mach weiter Gehdeinen Weg.
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Beiträge Lyrik

Bastian Kienitz: Bücherwürmer

MAN SAGT, Bücherwürmer seien eine aussterbende Speziesda es in naher Zukunft keine Bücher mehr gäbe & sich dieseGattung also ihrem natürlichen Habitat entzogen in kürzesterZeit laut evolutionärem Grundgedanken nicht neu orientierenkönnte & der Klimawechsel somit schwer beschädigt oder zumindest mit einer starken Aversion gegenüber unnatürlichenAusweichreservaten z.B. technologischen Gütern & somitGehalt also dem eigentlichen Inhalt nicht mehr folgen können,Punkt.
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Beiträge Kommentar

Christian Knieps: Überwindung der Kritik

Letztens las ich einen Artikel über Post-Kritik, in dem es augenscheinlich nicht um eine substanzielle Kritik an der Post geht, auch nicht ums gute Prosten, denn dafür fehlt nicht absichtlich ein Buchstabe, wohl auch nicht ums kritische Posten von Müll im Netz, sondern um einen neuen Zugang zu einem Text – für Menschen gemacht, die glauben, dass man über multiple Metaebenen zu einer anderen Erkenntnis gelangen kann, wenn man sich dem Text nur anders, in einer Realität, die leicht um einen µ verschoben ist, nähert. Wie weit sind wir bei einem solchen Postulat in einem Spielfeld, das einige der versiertesten...
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Beiträge Lyrik

Bastian Kienitz: NORMAL

Blankosonett ist es normal, wenn du an Kanten stößtdie sich an Kanten stoßen, hinter denendie Gleichung allenfalls Wert Null beträgtum jede Abweichung von vornherein den einen Längengrad fernab zu schiebenbestimmst du zunächst eine feste Zahlund zollst dem Raum die Winkelperspektivedie dich viel weiter, tiefer fallen lässt komm! hüpf mit mir in den Kaninchenbauund folge A) the white light, rabbitin seinen Unterschlupf, dem Spiegelsaal wo wir uns in der Anderwelt befindenda ist dein Stigma allenfalls normalum bei der Norm des Gleichgewichts zu bleiben…
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Beiträge Lyrik

Carsten Stephan: Unterwegs mit Eichendorff

„Hörst du nicht die Quellen gehenZwischen Stein und Blumen weit? Hörst du nicht die Bäume rauschenDraußen durch die stille Rund’? Hörst du nun den Frühling laden,Waldhorn gehn im grünen Wald? Hörst du tief die feuchten HügelSchlagen an die Felsenwand?“ „All das kann ich gar nicht hören.Also: halt doch mal die Klappe!“
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#0095 – Komplimente

“Ihre Frisur rizzt heute aber wirklich ausgesprochen gut” hat mal Frau Meisendraht zu mir gesagt, als ich morgens gerade völlig zerstört und mit tieffliegenden Augenringen (bei uns Papageyen ohnehin Dauerzustand) vom feiern heim kam, und sie schon wie immer über-pünktlich im Radio-Z-Redaktionsraum saß. Ein bisschen vergackeiert kam ich mir ja schon, aber irgendwie auch gut und verwegen.

Und da schließt unsere diesmalige Ausgabe quasi nahtlos an: Komplimente. Was sind sie, wer darf sie geben und wo hört der Spaß aber auch wirklich auf? Unsere beiden Radioknigges Eisi und Meisi nehmen sich dieser und vielen anderen Fragen an. Dazugeladen haben sie sich mal wieder die allseits beliebte und geschätzte Kollegin Fanny Weisenrat aus Wien, die uns von den Bergen herunter ihre ganz eigene Sicht in die Sendung hineinjodelt.

Wir fragen uns, ob Goethe eigentlich ein Incel war, schauen uns mal wieder ein wenig in der griechischen Mythologie um und komplimentieren auf mehrfachen Wunsch hin Damenbärte, dass es eine Art hat.

Dazu gesellen sich die Texte unseres Autor:innenpools, die aber auf die positiven Zuschreibungsklötze hauen, dass die Erde bebt. Dazu wird Chopin gereicht und zack, ist sie fertig: eine vollumfängliche Ausgabe von Eisenbart & Meisendraht.

einen interessanten Körpergeruch
wünscht ihnen
ihr Pappy, der Redaktionspapgey


Die Texte

Die Autor:innen

  • Christian Knieps
  • David Telgin
  • Bastian Kienitz
  • Andreas Prucker

Die Sprecher:innen

  • Hannes

#0094 – Krimi

„BÄMBÄMBÄM!“ Es war erst zehn Uhr vormittags, als ich an meiner Detektei ein Klopfen hörte. Ich bellte: „WIR HAM JESCHLOSSN VERDAMMTE SCHEISE!“ und exte meinen zweiten Bourbon. Die Käfigtür öffnete sich und dann stand sie im Raum. Diesen Anblick werde ich nie vergessen: das üppige Federkleid, der Schnabel scharf und doch sinnlich wie ein italienischer Rapier und Beinchen, ja, Beinchen bis zum Boden. Himmelherrgott, wahrscheinlich wird die Erinnerung an sie das Letzte sein, woran ich denken werde, bevor sie mich irgendwann mit den Krallen voraus hier raustragen. Sie krähte mir etwas entgegen und ich verstand sofort: Sie wollte Hilfe mit irgendeiner Sache. Hab für sie eine Redaktion gefunden, wo sie Texte veröffentlichen kann. Hab‘ seitdem nie wieder was von ihr gehört.Jedenfalls Eisenbart und Meisendraht haben die Sendung auch so wieder vollgekriegt. Unsere beiden Radiospurensucher:innen wühlen sich durch Vidocqt, über Whodunits, Poe, Max Frisch und wollen nichts mehr hören vom True-Crime-Hype. Und die große Frage der deutschen Literatur bleibt selbstverständlich nicht ungefragt: War Goethe ein Krimineller? So durchleuchten sie das Genre des Krimi bis in die tiefsten Poren, mit so ner Lampe, die direkt ins Gesicht des Genres, das kennen sie bestimmt, ist eine ausgebuffte Verhörmethode, sag ich ihnen. naja.

Unser original EBMD-Autor*innenpool hat wieder mal so viel durch die Farbbänder getackert, dass sich die Haare am Körper in die Senkrechte bewegen, nicht der Temperatur wegen, sondern eher so auf Suspense-Basis, glaub. Flankiert werden diese neuen Exklusivbeiträge von immer noch genießbaren Texten aus dem stetig sich erweiterndem EBMD-Archiv, denn auch schon früher wussten Menschen, wie man über Verbrechen respektive deren Aufklärung schreibt.

Halten Sie Augen und Ohren offen!
Ihr Pappy, der Redaktionspapgey


Die Texte

Die Autor:innen

Die Sprecher:innen

#0093 – Kunst (Gast: Hr.Knödel)

Atemberaubend! Überall Striche, jedes Barthaar ist erkennbar! Ganz, ganz wunderbar mein Herr. So oder so ähnlich klang es wohl des Öfteren in Albrecht Dürers Atelier am Albrecht-Dürer-Platz, wenn wieder rot besamtete Patrizier aufliefen, um dem jungen Altmeister eines seiner Werke unterm Hintern wegzukaufen. Kunst halt!

Und in genau diese Stiefel ziehen sich unsere beiden Radiokurator:innen Eisi (remote) und Meisi (on-site) an und stapfen los in die wirren der Kunstgeschichte, die ja bekanntlich so alt ist, wie der Traum vom fliegen, der ja seinerseits auch schon einige Lenze zählt. Da Herr Eisenbart mal wieder unpässlich ist, hat er uns ein Lexikon der Kumfstbegriffe erstellt, in das wir auch gerne mal hineinhören.

Frau Meisendraht indes hat sich im Schnelldurchlauf die gesamte westliche Kunstgeschichte in den Schlund gestopft und göbelt sie uns, einer Vogelmutter gleich,  ganz frisch-fröhlich in die Schnäbel. Das tut sie aber nicht alleine, denn zu zweit ist einfach besser: Herr Chillbert Knödel vom “Uhu-Ball-institut für zeitvergessene Knust” hat sich bereit erklärt, uns seine Expertise in Form von hinein geworfenen Kommentaren zur Verfügung zu stellen, was wir natürlich mit Handkuss annehmen, gefälligst.

Es soll also von der Steinzeit über die Antike bis hin in die Jetztzeit um alles gehen, was die Kunstgeschichte so hervorgebracht hat: Wehrkirchen, Individuen und Genies, Ohren und Brunnen spielen Rollen in dieser ziselierten Revue des Ausdrucks. Und am Ende definieren wir sogar den Kunstbegriff.

Natürlich wieder dabei: Die schillernden Texte unseres original EBMD-Autor:innenpools, die um uns in einem schwindelerregenden Reigen herumtanzen und unsere Herzen erfreuen. 

Prösterchen

Ihr Pappy, der Redaktionspapgey

Die Texte

Die Autor:innen

Die Sprecher:innen