Home

Eisenbart und Meisendraht ist das Literaturvermittlungsmagazin für geschundene Seelen. Jeden Monat wird ein neues Thema von unserem Schriftsteller*innenpool beackert und hernach in Radiowellen (Z) transformiert, in den Pod geschmissen und hier im Internet kybernetisch in den space gepresst.
Diese Seite ist gut, denn sie bietet eine einwandfreie Möglichkeit, in allen Beiträgen herumzustöbern, die im Rahmen von EB&MD veröffentlicht worden sind.

Aktuelle Themen

zu den Themen

"Ups, schon durch der Bums !?!" (Gott)
"Die Gegenwart ist" (Blaise Pascal)
"Im Norden leicht unbeständig mit einzelnen Schauern; dort und im Nordosten etwas kühler. Sonst viel Sonne, weitgehend trocken bei wenig

Neue Textbeiträge

Beiträge Prosa Tagebucheintrag

Sophie Stiller: Feb 10

Read More
Beiträge Erzählung Prosa

Jörg Hilse: Ich bin ein Römer

Read More
Beiträge Lyrik

Bastian Kienitz: Sichtverschiebung

die Rahmenhandlung deinerSichtverschiebung ist einDrama in drei Akten als man den Ganghinunterging herrschteTotenstille in den Alkovenflatterten die Bettlakenwie totgeglaubteSchmetterlingsflügel in denensich der Schlafende selbstin einem Kokon der Leidenwälzte die Stadt ist ausgekochtund schiebt sich blaukehligin den Mittelpunkt einesRasters der die optische Valenzin den Bandlücken biszum äußersten treibt in jedem Stockwerkherrscht bereits absoluterNullpunkt…
Read More
Beiträge Lyrik

Bastian Kienitz: Römisches Theater

Ein Kurzvers, frei nach: Regeldrama Vorhang aufdie Erstesollte es vielleichtnicht seindann aberdie Zweite…Applaus, es wird wärmerin Akt Nr. 3du hast die Redeübernommenund schau diesenvortrefflichen Charakterder voll der Liebe ist. Punkt.
Read More
Beiträge Lyrik

Bastian Kienitz: Kirchenflor

 Jede Nacht an der Kirchegeht auch die Uhr zurückund streift die alte Birkemit ihrem schwarzen Stückvon einem Schauspiel –Schatten,die zu unser aller Glücknicht mehr sind als Rattenaus den tiefen Kellerlöchernum unseren Verstand zu fassen
Read More
Beiträge Lyrik

Bastian Kienitz: Du Musst

Du musst anfangen das weiße Blatt zu bemalen, mit einemBleistift fremde Zeichen, Hieroglyphen stanzen: in Rom wirdeben Weltgeschichte geschrieben vllt. auch deine Geschichteoder das deiner Väter >> zumindest das deiner Vatersväter:genug um auf den Hügelgräbern: Schachtelhalme, Moos zubetten, flechten die Pflanzen und unterm Vordach mauernsich Schwalben in ihre Nester ein, tauchen wieder auf, Luft-wirbel in der Zwischenwelt / Tropopause: Fernsicht deutlicherhöhter nimmt die Spinne, überdeckelt sie mit Glas: m u r m e l t(willkommen in meiner Welt, in der Gott und der Teufel einSpiel spielen). Rauch…
Read More
Beiträge Kommentar

Anselm Neft: HoPsy reviewt „Terrifier (I-III)“

Terrifier I: Terrifier II: Terrifier III:
Read More
Beiträge Lyrik

Carsten Stephan: Auf hoher See mit Jack London

(Audiobeitrag wird Nachgereicht) Ich weiß wohl, was soll es bedeuten,Dass ich so elend bin.Die alten Seefahrtsromane,Die wollen mir nicht in den Sinn. Das Schiff geht in gläserner Dünung,La Plata verbirgt die See.Der Käpten auf der KampanjeRuft eisern: Helm in Lee! Da halen die matten MatrosenMit Kraft die Brassen an.Sie fieren flugs die SchoteUnd brassen Rahen um dann. Sie geien auf die Bauchgordings,Sie lassen Bulinen gehn,Beschlagen und reffen die SegelBei Blitz und Donnergedröhn. Ich glaube, die Wellen verschlingenMich eher noch als den Kahn.Und das hat mit wirren WortenDer London Jack getan.
Read More
Beiträge Lyrik

Carsten Stephan: Kraut ahoi!

(Audiobeitrag wird nachgereicht) Früher schlangen die MatrosenSauerkraut, das scheint euch klar,Weil sie Vitamine brauchten.Aber das ist gar nicht wahr. Denn kein Mensch braucht Vitamine,Das sind Märchen, seid nicht dumm.Es genügte Wind in SegelnUnd in Kehlen reichlich Rum. Ging der Rum einmal zur Neige,Kam es schnell zur Meuterei.Gab es eine lange Flaute,Rief man nur: Zum Kraut herbei! Bald schon bliesen da die Winde,Und sie rochen sehr apart.Und sie blähten alle Segel,Und man setzte fort die Fahrt. Durch die Kraft des Krautes machteDer Koloss von Rhodos schwapp.Mit ihr fuhr man gar in GizehEiner Sphinx die Nase ab. Ist auch euch nach Abenteuern,Bleibt...
Read More
Beiträge Lyrik

David Telgin: Wasser

(Audiobeitrag wird nachgereicht) Trink ich es?Ist es noch Lebenoder schon Tod? Verseucht, vergiftet,mit Schadstoffen belastet,wird es immer knapper. Ein toter Fluss,der wie ein Schattenan blassen,kranken Gesichternvorüberzieht.
Read More
Beiträge Kommentar

Katharsis3000: Ein Stadtkanal für die feministische Wirklichkeit und wie man weibliche Wut kanalisieren kann

(Audioversion wird nachgereicht) Wenn man in die Wasser des Feminismus abtaucht, an Erkenntnissen und Ideen, wie an fernen Häfen strandet, sich dem Flow ungeahnter subversiver Energien hingibt, mit dem Echolot die Tiefen sondiert und sich mitten im Wellenrausch verstanden und verbunden fühlt, erwärmt sich das Herz und es weiten sich die inneren Welten. Manche mögen sich, wenn sie wieder auftauchen wie die griechische Göttin Aphrodite fühlen, die einst dem schäumenden Meer entsprang, um mit ihren transformativen Kräften Erdbewohner*innen zu verzaubern und zu verwandeln. Wenn man in die Wasser des Feminismus abtaucht, an Erkenntnissen und Ideen, wie an fernen Häfen strandet,...
Read More
Beiträge Lyrik

Uwe Stiller: Der Trauzeuge

Ehe man sich traut-Manch einer eher nicht:Ich hätt‘ gern ‘ne Braut,Doch nur vor Gericht?Die Trauung sprießt aus Trieben,Sich immer neu zu verlieben.Oh Ehemann… Ach Ehefrau…Gemeinsam träumt und wacht,Zusammen plant und lacht!Denn man vertrautMit Zuversicht,Stets vorwärts schaut:Vom Nebel zum Licht.
Read More
Beiträge Lyrik

Sophie Stiller: Hier

Hier und immer hier.Ich klopfe, tagein - tagaus klopfe ich für dich.Ich bin immer hier.In deiner Brust klopfe ich für dich.Hab keine Angst, ich bin hier für dich.
Read More
Beiträge Lyrik

David Telgin: Der Clown

Zwischen bitteren Tränenund einem leisen Lachen Der Clowntaumelt durch die Welt Schau in sein Spiegelbild,so verletzlich, Hinter seiner Maskeerkennst du dich selbst.
Read More
Beiträge Lyrik

David Telgin: Clown Und Magier

Der Magier ziehteinen weißen Hasenaus dem Hut Der Clown zaubertein strahlendes Lächelnin die Gesichter der Menschen Im Augenblickder Leichtigkeittanzt die Manege.
Read More
Carsten Stephan: Kindergartenclown Steve Markus
Beiträge Lyrik

Carsten Stephan: Kindergartenclown Steve Markus

Nase rot, Orangenbommeln,Keiner von den feinen Herrn,Sondern Steve schuf unsre Kita,Er hat uns zum Fressen gern. Steves Ballons sehn viele Kinder,Hören Rummelplatzmusik,Schweben hoch bis in den Himmel,Stevie ruft noch: „Kindlein, flieg!“ Schöne Spiele spielt er mit uns,Auch im grünen Ödland hier:Berghotelgast, Bullengürtel,Boote basteln aus Papier. Und wenn es ganz dolle regnetUnd das Wasser schnell und tief,Auf die Straße unsre Boote!Aus dem Gully winkt uns Steve. Und er lacht und ruft sehr laut dann:„Eure Wettfahrt nun beginntMit den großen Lastkraftwagen!“Dabei stirbt schon mal ein Kind. „Macht doch nichts!“, sagt Stevie immer.Doch wir Kinder finden’s doof.Denn wir müssen es begrabenAuf dem Kita-Tierfriedhof....
Read More
Beiträge Drama

Christian Knieps: Clownesk

Ein akrobatischer Mummenschanz Disclaimer Dieser Text wurde unter Zuhilfenahme von menschlicher Intelligenz erstellt und berührt nur insofern das geistige Eigentum anderer, als dass jene menschliche Intelligenz Wissen von anderen Menschen aufgesogen hat, um daraus einen neuen Text zu generieren. Personen Ein Clown. Ein Narr. Set Eine Bühne. Einziger Akt Der Clown und der Narr treten auf und beäugen sich, ehe der Clown beginnt. Clown: Woher kommst du? Narr: Aus der Commedia Dell Arte! Clown: Was? Narr: Commedia Dell Arte! Clown: Das glaub ich sofort, dass du aus einer Komödie stammst! Komödie Dell…?! Narr: Arte! Clown: Der Sender!? Narr: Nein, der...
Read More
Beiträge

Bastian Kienitz: Moderne Ansichten

flitzt so vorbei so ein Flitzpiepen baut sich sein Nest zwischen den Häusern u. denkt wohl er könnte hier einen auf Natur machen der Kleine rackert sich ab schmeißt mit Kehllauten um sich u. plustert sich auf bis es Licht wird der denkt wohl es wäre schon Frühling
Read More
Beiträge Lyrik

Bastian Kienitz: Midas

du sagst:ist das geilund gierst nacheiner DoseSahneverschnittwie einst nach deinemSpielzeug kaputt und weg
Read More
Beiträge Lyrik

Bastian Kienitz: 24.02.16 [0.00 Uhr]

Gedanken hin! Gedanken her! Ich denke da eher an Datenverkehrwie 100mal Frühling und verrückt nach Meer im März | wenn alldie kleinen Blümchen sprießen wünsche ich mir einen Weckruf Küssenaber wild und zügellos: da schaust du wie ein Kamel mit einer Mandolinezwischen den Hügeln bereit im Wüstensand die Zauberformeln zu singenunberührt und mit plötzlichem Erscheinen des Wassers gleich einem Walaus dem Wasser schießend oder wie ein Lachs auf Spur der punktgenaudort landet…Schnatmungpp
Read More