Andreas Prucker: Luxus

Luxus.
Eine Vision ist eine Mission und zur Zeit gibt es nur Vergangenheit als Mission.
Etwa das Weltall mit Segelschiffe zu erobern, oder es lebe die Struktur der Autoindustrie.
Alle Visionen sind luxuriöse ökonomische Bilder, die uns Wachstum versprechen sollen, für unsere Art zu leben.
Eine Vision hierzu ist Jules Verne: Wie schießt man ein Projektil zum Mond. Alle in dieser Geschichte sind Feuer und Flamme über die Größe der Waffe, der Kanone die das möglich erscheinen lässt und schon arbeiten alle am gelingen dieser Mission. Diese Geschichte zeigt, wie sich alle, Politik, Akademien, Militär, Kunst und Betriebe daran beteiligen, um sich zu bereichern.
Ob diese große Waffe einen Sinn macht, wird gar nicht hinterfragt. Kritik hierzu findet nicht statt, weil alle in Goldgräberstimmung sind und das ist was zählt bei dieser Vision. Das ist eine luxuriöse Vision aus der Vergangenheit und hat im heute immer noch seine Aktualität. Hierzu was neues zu erfinden ist sehr Schwer und fast unmöglich, weil wir dies BIP Wachstum als kulturelle Notwendigkeit ersehen. Das BIP Wachstum ist nun mal das Luxus Segelschiff was untergehen wird.
Unser Luxus: Ein Mond – Atom – Energie – Trabant sorgt für weitere verbrannte Erde.
Überheblichkeit und Eifersucht auf Status kann zu Macht-Kontrollzwang Besessenheit verführen. Durch die Vielfalt an Angebote, nur noch Klischeeaufbewahrung für einen zukünftigen Erfolg möglichst bedienen.
Das Klischee ist ein kopieren von dem, was schon erfolgreich war.
Kulturarbeit Allerorts besteht nur noch aus Care Arbeit und Spenden von Sponsoren für dies
gestalten. Dann bleibt die Frage: Warum macht man diese Care Arbeit? Für das Prestige?
Der Schatten der Menschheit ist seine Gewalt, wie bei Peter Pan in Alien Earth und alle haben Angst davor, wie auch vor sich selbst. Alle meinen mit Macht und Kontrolle diese eigene Angst besiegen zu können und schon ist man bei Macht für Trolle angelangt.
Kolportiert ist ein Begriff aus dem Presse- und Medienrecht, der sich auf die Verbreitung von
Gerüchten, unbestätigten Informationen oder Nachrichten bezieht, deren Wahrheitsgehalt
zweifelhaft ist oder deren Herkunft nicht eindeutig feststeht. Nun bei Alien Earth sieht man wie man dies im Labor und über Influencer selbst kreiert, um ein künstlichen Serienerfolg zu garantieren.
Ja das ist toll.
Ist die Philosophie ein kolportieren? Nein, und Ja, bei gewünschter, wie erwünschter Manipulation.
I am a pretender – Ein Vortäuscher von Prestige, ein Gaukler, ein Schwindler und Dieb.
Doch die Zeit als Krokodil, das Alien als herannahender Krieg, frisst alles alte auf.
Die Kindheit prägt uns und dies geht nicht weg. Das ist der Schatten in uns, wie im Kopf. Ich habe es versucht und bin daran gescheitert. Einzig Krieg prägt uns neu und implantiert neue Schatten in uns, als neues Trauma, was wir dann abarbeiten, wie verarbeiten können und dies prägt unsere Kultur, bzw. unser Zusammenleben.
Somit ist der unbewusste Schatten immer das Bewusstsein in uns und erlaubt unsere Richtungen beim denken, planen und handeln.
Bitte haben Sie noch etwas Geduld, die Sommerpause für das BIP Wachstum ist bald vorbei.
Wäre KI als Machtinhaber die bessere Option für herrschende Entscheidungen?
KI braucht kein Geld, also keine Korruption, kein Lobbyluxus über Voreingenommenheit.
Sie braucht kein Schlaf und arbeitet 24/7 rund um die Uhr. Sie übt zusammenfassend, aus
vergangenen neues zusammen, was ja Politik auch tut und so kann alles beim alten gewohnten behandeln bleiben.
Nun ja: Wann ist eine Maschine keine Maschine mehr, oder wann ist ein Mensch ein Mensch? Wenn sie/er/es ihre Arbeitsanforderungen freiwillig verlassen kann und sich selbstständig neue Aufgaben sucht, die auch nicht in einem kulturellen Zwang verhaftet sind. Parteienkultur ist zwanghafte Kriegskultur und somit sind wir immer, im immer Krieg gefangen. Künstler-innen sind Eifersüchtig auf nicht erteiltes und anerkanntes Prestige, wie sie sich das so ausmalen und in ihrer Wertschätzung zu sein haben soll. Ist die Politik bei Krieg und Frieden dem selbigen eigenen eitlen Illustrationen ausgesetzt und Konflikte sich dadurch an anderer Orte und Stelle noch mehr ausweitend verhärten?
Ja, wie bei Windmühlen für den Strom. Man kann doch nicht 10 Jahre lang immerzu schreiben, wir hätten Hass auf Windräder (Aliens) und dabei wurden doch viele gebaut und wir alle haben ja die Notwendigkeit dieser Anlagen erkannt. Hier erzählt man von einem geisterhaften Krieg, der politisch wichtig in illustrierten erzählten ist, um bei Wahlen ein Alien-Phantasie-Thema zu haben, um von anderen Problemen abzulenken.
Schon wählen wir aus Liebe zum Prestige Schwindler, Gaukler und Diebe.
Im Nachhinein wäre eine KI nicht eine Art Inzest von den immer selbigen Wiederholungen, als eine Unsterblichkeit die keinerlei Fortschritt mehr zulässt, wie gezeigt in Alien Earth mit dem immer gleichen Luxus als Bewusstseinstransport in andere Körper.
So bleibt: Wo ist im kriegerischen dann der Fortschritt für uns verborgen?
Etwa als Erweiterung vom Bewusstsein über ein bewusst werden vom unbewussten, über das töten von alten Strukturen.
Mein Körper braucht Mikroplastik als Nahrungsmittelergänzung, ansonsten funktioniert er nicht mehr ökonomisch, politisch und gesundheitlich. Durch den Gang von Plastik über die Blutschranke in mein Gehirn, kann ich mir auch nichts mehr anderes vorstellen und neue Strukturen fallen mir nicht mehr ein.
Auch das ist ein Luxus, den ich mir neuerdings leisten kann.
Das Wasser steht Kopf. Es befindet sich in der Sommerpause und kommt bald zurück.

Andreas Prucker: Dummes Gerede im Fluchtzug und … was folgt daraus.

Dummes Gerede.
Zukunft icke träume von dir.
Aber Gegenwart Ich habe Wut und brauch Blut, bin beleidigt und der reine Hass über ein
politisches Kettensägenmassaker und du Vergangenheit, du hältst den Rand.
Ne tue ich nicht, ich will mehr Ausdehnung für den Immerkrieg.
Und so ….
Captain.
Ja Spock.
Faszinierend. Wir kommen nicht weiter voran, da sich das Universum genau in der
Geschwindigkeit ausdehnt in der die Enterprise in diesem Raum fliegt und somit befinden wir uns
in toter Zeit gefangen, dafür bleibt uns aber viel Zeit um Geschichten erzählen zu können, die mit
Logik nichts zu tun haben.
Chekov nehmen Sie Kurs auf … . … auf die perfekte Begleitung.
Eigentlich wollen wir doch alle Zukunft und die soll bitteschön jeder mit seinem Personalitiy Robot
frei gestalten können. Das heißt:
Er bügelt, kocht, wäscht ab und macht alles an Care Arbeit was es so gibt.
Weiter wird er für uns unsere Arbeit auf der Arbeit tätigen und wir schauen ihm beim arbeiten zu.
Er spricht und knetet und lässt sich quälen.
Er fährt unsere Autos, damit Straßen eine Berechtigung für unser konservatives Verständnis der
unsrigen konstruierten Welt aufrecht erhält.
Er wird zuständig dafür sein, dass 80% an Schubladendenken verschwinden wird, dass Frauen eine
Emanzipation erleben werden, die Sie gar nicht beabsichtigt hatten und Männer sich in ihrer toten
Zeit neu finden müssen.
Es konstruiert sich eine Welt, die dem jetzigen politischen missfällt.
Und welche Parteien wählen wir dann?
Die für den Immerkrieg.
Ach ja Spock, und ich dachte, wir alle wollen die Demokratie retten. Scheinbar habe ich falsch
gedacht.
Captain Es ist faszinierend. Ich verleugne meine elektronische Handfessel als Grund für meine
geistige Befangenheit und schon erscheint alles als gut.
Scottie die Angst im Maschinenraum müsste doch schon Warp 1000 erreicht haben und geben Sie
schon Schub für raus aus dieser toten Zeit. Ich will Klingonen gehacktes sehen.
Ei Ei Captain. So lasst die Kettensägen für mehr politische Macht knattern.
Politik bedient sich einer konstruierten Wirklichkeit aus nicht realen Ängsten, denen wir glauben
schenken sollen, da wir ja selber auch in konstruierten Wirklichkeiten und mit Angst vor deren
Erwartungen uns selbst, bei den Konsequenzen belügend erleben.
Schon wissen wir. Warum wir falsch wählen und dadurch enttäuscht voreingenommen Trübsal
laben.
Captain.
Ja Uhura. Wir bekommen eine Nachricht aus dem konstruierten Raum.
Sie verlassen den demokratischen Sektor
und nichts scheiterte mehr als du selbst zu sein
Jedes Handy hat sein eigenen Schrecken
als ein sich selbst verwirrender Text in einem flüchtenden Flugzeug.
Captain. Ja Scottie. Wir haben Brainrot im Maschinenraum. Fortsetzung folgt eventuell.

Carsten Stephan: Kindergartenclown Steve Markus

Nase rot, Orangenbommeln,
Keiner von den feinen Herrn,
Sondern Steve schuf unsre Kita,
Er hat uns zum Fressen gern.

Steves Ballons sehn viele Kinder,
Hören Rummelplatzmusik,
Schweben hoch bis in den Himmel,
Stevie ruft noch: „Kindlein, flieg!“

Schöne Spiele spielt er mit uns,
Auch im grünen Ödland hier:
Berghotelgast, Bullengürtel,
Boote basteln aus Papier.

Und wenn es ganz dolle regnet
Und das Wasser schnell und tief,
Auf die Straße unsre Boote!
Aus dem Gully winkt uns Steve.

Und er lacht und ruft sehr laut dann:
„Eure Wettfahrt nun beginnt
Mit den großen Lastkraftwagen!“
Dabei stirbt schon mal ein Kind.

„Macht doch nichts!“, sagt Stevie immer.
Doch wir Kinder finden’s doof.
Denn wir müssen es begraben
Auf dem Kita-Tierfriedhof.

Ist das Kind dann auferstanden,
Riecht’s nach Hamster statt Persil,
Folgt uns stets mit Küchenmessern.
Kennt es denn kein andres Spiel?

Auch schon tot, doch gut gebadet,
In der Wanne, unser Schwarm:
Stevies Ma spielt mit uns Fangen,
Nimmt uns gerne in den Arm.

Ja, wir lieben Stevies Kita,
Die ist super, doch nur bis
Er aus seinen Büchern vorliest:
Tausend Seiten – das macht Schiss!

Elias Hauck: Die Weihnachtswespe

Mit letzter Kraft hat sie es noch
In unser Haus geschafft:
Es ist Uli, die Weihnachtswespe.

Ja, unser schönster Festtag war’s!
Doch wer kümmert sich um die Reste?
Es ist Uli, die Weihnachtswespe.

Uli, wie schön, sei unser Gast!
Toll, dass du überhaupt noch hierher gefunden hast
Du bist ja vollkommen dehydriert und unterzuckert
Jetzt wird hier erstmal einiges weggefuttert

Setz dich doch bitte hier
Auf die Carcasse von der Gans
Am Kopf der Tafel sitzt übrigens der Hans
Und hilft dir mit der Geflügeschere

Liebe Uli, schwirr herum
um den Baum von Manufactum


Du kennst den Hans nicht, den Hans von Späth?
Mit ihm hab ich einen Flugzeugabsturz überlebt!
Heut’ hat er uns die Gans zugenäht.

Liebe Uli, schwirr herum
um den Baum
von Manu
factu
m



Musik: Andii Weber

Pola Ruin: muse

und die ernsthaftigkeit deines blicks, wenn du eine melodie ersuchst,
die deine zu werden

und die art, wie der letzte ton, den du anschlägst als ein sanfter, hoher, bebender ausläuft
wie eine signatur

und das kräuseln deiner lippen,
unbemerkt, wie unfiltriertes wurzelwerk zeugt es von leid und biegsamkeit der jahre

und das echo deiner finger
vibriert guttural im klangkörper,
dem hölzernen wie dem blutdurchströmten

und das dunkel fließt aus deinen fingern das fragile bebt wie ein zwerchfell
die verzweiflung weint im hohlkörper, und das eherne metronom pocht

Carsten Stephan: Das Mosaik von Magda Meste

Dreigroschenoulipo

Und der Halo, der heischt Zähren
Und die trenzt er im Gesims
Und Madam, die heischt ’ne Meste
Doch die Meste siezt man nicht.

Ach, es soggt der Halo Flöze
Rund, wenn dieser Bob vergipst
Magda Meste tränzt ’nen Hangar
Drauf man keine Unze löst.

An des Thorax gschupfter Watsche
Laden poco Lieken um
Es jappt weder Pferch noch Cordula
Doch es hievt: Magda münzt um.

An ’nem schrohen brachen Sorgho
Lockt ein tumber Mansch am Streb
Und ein Mol girrt um die Eder
Dass man Magda Meste nippt.

Und Schnat Meinolf blökt versotten
Und so mancher reife Mansch
Und sein Gest heischt Magda Meste
Der man nichts bewurzeln kann.

Jochem Trafik watscht’ gehenkelt
Mit ’ner Meste in der Brut
Und am Kalb girrt Magda Meste
Die von allem nichts gezwirnt.

Wo jappt Amin gleich, das Fuzerl?
Koppt es je am Spangenschuh?
Wer es immer wricken könnte
Magda Meste welkt es nicht.

Und der grüne Fiat in Solveig
Sieben Kirben und ein Griebs
In der Merle Magda Meste, der
Man nichts franzt, und die nichts welkt.

Und der ministrable Wocken
Dessen Nandu jeder welkt
Wölkte auf und watscht’ geschliffen
Magda welches watscht’ dein Propst?

Das Wil: Mirror

Sometimes I see someone else. Not on the street, but in my mirror. Its the same face every time. But it isn‘t… me. That‘s alright. I‘ve gotten quite used to it. If I look at the other being for too long it takes my body. I am left floating. I like to float. Everything seems very small when you‘re far away. Most of the time my other just skips breakfast and otherwise tries their best to pass as me. But on some special days, it goes to the woods to… become. I am not sure what.

I have entertained the thought that maybe, I am a vampire. Vampires can‘t see themselves in mirrors. I also much prefer candle light to any bright lights outside. But Vampires aren‘t real, are they. Also I love garalic way too much. Then again, none of this feels truely real.

After it has wandered and I haven‘t payed at- tention, floating, as I do past stars and the sun basking in the glory of the universe, I wake up. I have to remember what I am and who. Depen- ding on how far we went, I have to figure out the where. Then, going outside, strangers call me by names I didn‘t tell them and trees whi- sper of memories I do not have. None of it feels real then.

The first time it felt real was when we started leaving notes to eachother. It was the scarirest thing. Of course I was aware before. But there is a difference between awareness and true realiza- tion. They started out mean. Go away. Why are you here. You are a coward who doesn‘t deserve this. Why did you hurt him. Stop being. Stop being so angry. Stop hurting me. GO AWAY. And I wanted to. I tried. I fled to the sea to drown my fear but it wouldn‘t sink. And I went to the earth and begged her to take me back but she rejected me.

And so I apologized. I looked at myself, not the one in the mirror, but me, as I am from its point of view. And it- well it gets worse before it gets better. I am not sure if you have ever drowned. It is a lot like that, sticking your head too far past the point of return past the cold glass of the mirror and let it flood you. And you can unsee, of course you can. But you shouldn‘t. Because you‘re just turning your back on the things that might stab you. Personally I‘d rather see what is coming for me. I‘d rather see where I am going.
So I have seen me.

I know with more certainity now, that what I see in the mirror, it isn‘t me. Even so, the letters have changed. I have found out it likes choclate and eyeliner and if I leave little gifts for it, it even does my chores when I can not. It tells me not to be afraid, but I can not follow all of it‘s wishes. But the fear is different from before and the hatred gone.

When it goes to the forest now, to become, we become together. It is not me and I am not it. But we are becoming into the same thing toge- ther, no longer fighting over all the different di- rections or stubbornly pushing down paths the other may be hurt by. We are two but we will grow as one.

Most recently I have discovered what I think are little love letters and I am leaving some of my own. Rarely. And every thing still isnt forgotten. Won‘t be forgotten anymore. But I try to. When I have the time to.