Katharsis3000: Ein Stadtkanal für die feministische Wirklichkeit und wie man weibliche Wut kanalisieren kann

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Wenn man in die Wasser des Feminismus abtaucht, an Erkenntnissen und Ideen, wie an fernen Häfen strandet, sich dem Flow ungeahnter subversiver Energien hingibt, mit dem Echolot die Tiefen sondiert und sich mitten im Wellenrausch verstanden und verbunden fühlt, erwärmt sich das Herz und es weiten sich die inneren Welten. Manche mögen sich, wenn sie wieder auftauchen wie die griechische Göttin Aphrodite fühlen, die einst dem schäumenden Meer entsprang, um mit ihren transformativen Kräften Erdbewohner*innen zu verzaubern und zu verwandeln.

Wenn man in die Wasser des Feminismus abtaucht, an Erkenntnissen und Ideen, wie an fernen Häfen strandet, sich dem Flow ungeahnter subversiver Energien hingibt, mit dem Echolot die Tiefen sondiert und sich mitten im Wellenrausch verstanden und verbunden fühlt, erwärmt sich das Herz und es weiten sich die inneren Welten. Manche mögen sich, wenn sie wieder auftauchen wie die griechische Göttin Aphrodite fühlen, die einst dem schäumenden Meer entsprang, um mit ihren transformativen Kräften Erdbewohner*innen zu verzaubern und zu verwandeln. 

Nehmen wir doch nur mal an, es gäbe so eine frisch dem feministischen Wassern entsprungene Göttin, die versucht, im Nürnberger Hafen aufzutauchen. Wie würde es ihr auf ihrer Held*innenreise ergehen? Während sich unsere neugeborene feministische Heldin in Nürnbergs Hafenbecken die Gischt aus dem Gesicht wischt, beginnt sie, noch bevor sie das Wasser verlässt, die Wirklichkeit mit anderen Augen zu sehen. Noch benommen vom ungeahnten feministischen Rausch prallt sie gegen den harten Beton des Kanalbetts und schlägt sich dabei den Kopf auf. Nachdem sie die eisigen Sprossen in der Wand wie durch ein Wunder erheischt und mit letzter Kraft erklimmt, verbrennt sie sich sofort die Haut am heißen Asphalt und verliert das Bewusstsein. Während unsere Heldin abwesend und blutverschmiert am bayernhafen Nürnberg vegetiert, schleicht sich langsam eine in chorischen Gesängen gebettete, bis in die Eingeweide stechende, wütend wummernde Bassline in ihre Absence. Sie kündigt Kali an, die hinduistische Göttin des Todes, der Zerstörung und der Erneuerung. Als sich der Wind endlich gen Osten dreht, zeichnen sich im Traum die Umrisse der blauen Todesgöttin immer klarer zwischen den rauchenden Flammen ab. Das feurig tänzelnde Inferno der vielarmigen Kali bahnt sich flackernd seinen Weg in das Bewusstsein unserer feministischen Heldin. Auf einem Berg aus Gebeinen tanzend fuchtelt die irre Anmutende wild mit ihrer Sichel herum. In einer Hand den frisch abgetrennten Kopf eines Dämons präsentierend, kreischt Kali immer wieder: „I will take you deep down now! I will take you deep down now!“ Fasziniert und schaudernd gleichzeitig erkennt unsere Heldin darin die sich seit Jahrtausenden anhäufende weibliche Wut, die der Unterdrückung durch das patriarchale System entspringt. Wie Uma Thurman in Kill Bill, rächt sich Kali auf eine archaische Art an den Peinigern. Wie warm und kalt es unserer Heldin da doch gleich wird. Als die Bassline langsam ihren Wumms verliert und die Glut nur noch glimmt, küsst die sanfte, in Vogelgezwitscher getauchte Abendsonne unsere Heldin aus ihrem inneren Blutbad wach. Verwirrt und geklärt in einem steigt sie auf ihr Fahrrad, um sich über die Südwesttangente in Richtung Fürther Straße durch den Verkehr zu quälen. Während sie sich ihren Weg vorbei an Gabionenwänden, Autoschieberbrachen, Bürokomplexen, Baumärkten, Fast-Food-Läden, Autoersatzteilsupermärkten, Wendebuchten, Möbelhäusern, Schlachthöfen, parkenden Autos, fahrenden Autos und nochmals Autos bahnt, stellt sie sich die Frage, ob sie bereit ist, das alles länger so hinzunehmen. Sie erinnert sich an ihr Bad im Feminismus und sieht ihre Umgebung unter dieser Perspektive als eine lebensfeindliche vom Patriarchat konstruierte Wirklichkeit. Die ganze Stadt als eine versiegelte Kraterlandschaft gespickt mit luftverpesstenden raumverschlingenden Stahlblechmaschinen. Am Peak des Leiblstegs angekommen, breitet sich vor ihren Augen das Corpus Delicti der Stadt aus: Der Frankenschnellweg. Während unserer Heldin oben am Leiblsteg Abgase durch das Haar wehen, sich Feinstaubpartikel in ihren Lungenbläschen absetzen und sie das Autotreiben am Frankenschnellweg direkt unter ihr, auf sich wirken lässt, fühlt sie sich verloren, einsam und isoliert, als ob sie eine Welt betrete, die sie nicht betreten mag, weil sie ihr nichts als negative Gefühle zu geben hat. Plötzlich sieht sie mit klaren Augen eine vom Patriarchat geschundene und zerschnittene Stadt vor sich, den Frankenschnellweg als die klaffende Wunde per excellence. Jeder der/die schon mal versucht hat, zu Fuß oder mit dem Rad von Gostenhof über die Rothenburger Straße nach St. Leonhard zu kommen, weiß, welche Todesängste mancher in der Unterführung des Frankenschnellwegs auszuhalten hat. So ging es nun auch unserer Heldin auf dem Leiblsteg. Sie sieht und spürt die real existierende Fetischisierung des motorisierten Individualverkehrs, unter anderem ein Rudiment des Dritten Reichs, direkt unter sich dahinbrettern und kann nicht anders, als diese lebensfeindliche Ausgeburt des Patriarchats zu verteufeln. Da langsam Kalis Bassline wieder zu wummern beginnt, weiß unsere Heldin, dass sie einen Weg finden muss, um ihre Wut zu kanalisieren. Sie muss sich entscheiden, ob sie die Ausfahrt nehmen wird, die sie zum Widerstand führt, oder ob sie der Abzweigung folgt, die sie zu einer konstruktiven Vision einer anderen Wirklichkeit leitet. Tief in ihrem Herzen spürt sie, dass es im feministischen Kampf um mehr geht, als um performative Irritationen oder Slogans auf Kaffeetassen. Sie erkennt, dass der Gender Pay Gap, die Care-Krise, der Klimawandel, etc. Symptome einer Werteschieflage sind. Sie wird sich bewusst, dass diese Asymmetrie nur dadurch entstehen konnte, dass in patriarchalen Gesellschaften Werte und Verhaltensweisen eng an biologische Geschlechtsmerkmale geknüpft sind, die wiederum Grenzen konstruieren und somit scheinbar die männliche Herrschaft legitimieren. Wie wir alle wissen, wird in diesem patriarchalen Konstrukt Männern die Rolle der Herrscher und Frauen die der Untergebenen zugeschrieben. So erklärt sich unserer Heldin die Abwertung weiblich kodierter Werte, wie Intuition, Weichheit, Regeneration, Empfänglichkeit, Empathie, Lebendigkeit usw., als symbolische Gewalt des Patriarchats, die sich in realen Herrschaftsstrukturen, wie eben zum Beispiel dem Gender Pay Gap, verwirklicht. In ihrer scharfen Analyse symbolisiert der Frankenschnellweg die sich real verwirklichte gesellschaftliche Vormachtstellung männlich kodierter Werte, wie ewiges Wachstum, unbegrenzte Leistungsbereitschaft, Gefühlsausblendung, Rigidität, Linearität, Rationalität etc. Der deutlichste Beweis, dass Nürnberg eine patriarchal konstruierte „Autostadt“ ist, zeigt sich für unsere Heldin in den realen gesundheitsgefährdenden Konsequenzen, wie den regelmäßig gemessenen zu hohen Feinstaub- und Lärmbelastungen. Doch auch enorme Hitzebelastungen, durch die immer heißer und trockener werdenden Sommer, potenzieren sich durch die hohe Versiegelungsrate der Stadt und gesellen sich zu Nürnbergs lebensfeindlichen Dämonen. Unsere Heldin denkt an all die Lebewesen, die unter den gesundheitsgefährdenden Folgen einer überproportional an den Bedürfnissen von Autofahrerinnen ausgerichteten Stadtplanung leiden. Die Worte einer indigenen kolumbianischen Aktivistin, die mit ihrem Frauenkollektiv zum Schutz und zur Verteidigung des Territoriums und des Lebens1 seit Jahren gegen die gesundheitsschädlichen Folgen des Kohleabbaus in La Guajira und gegen die Vertreibung der von indigenen Gemeinschaften kämpft, kommen ihr in den Sinn. Sie spricht davon, dass sie sich mit den Frauen des globalen Nordens verbunden fühle, da auch diese irgendwann, so wie sie, von den Konsequenzen des rücksichtslosen Raubbaus an der Natur betroffen seien. Für diese Frauen ist es eine heilige feministische Aufgabe, sich nicht nur für das Leben der Kinder und Alten, sondern auch der Natur per se einzusetzen, da sie sich als Frauen dem Lebendigen besonders verbunden fühlen. Für unsere Heldin ist klar, dass unter anderem durch die trockenen heißen Sommer die Folgen gewissenloser Ressourcenausbeutung ebenso in Nürnberg angekommen sind. Auch hier, an Ort und Stelle, sind lebenserhaltende Maßnahmen längst notwendig. Was für eine wohltätige Wundversorgung wäre es wohl, die Trasse des Frankenschnellwegs vom gesundheitsschädlichen Autoverkehr und dem Asphalt zu befreien? Unsere Heldin stellt sich eine von Abgasen und Lärm desinfizierte 44 Hektar große Verletzung vor. Zur Regeneration des Gewebes wäre es nun notwendig, den Asphalt abzutragen; dann könnte man damit beginnen, die klaffende Wunde gut auszuspülen. In ihrem Inneren konstelliert sich das Bild eines fließenden Gewässers an Stelle der Stadtautobahn. Unsere Heldin würde auf dem Leiblsteg nun nicht mehr über einem Todesangst und Stress 1 Originaler Name der Bewegung: Colectivo de mujeres por la protección y defensa del territorio y la vida en La Guajira, Colombia verbreitenden Superhighway, sondern über einem auf die ganze Stadt regenerierend wirkenden Stadtkanal stehen. Sie stellt sich vor, wie sich an einer solchen heilsamen Oase langsam das Leben zu kultivieren beginnt. Kinder, die spielen und plantschen. Menschen, Tiere und Pflanzen, die die Sonne, das kühle Nass und die frische Luft genießen. Sonntagsausflügler*innen und Tourist*innen, die nach einer ausgiebigen Fahrradtour ein kühles Bier am Ufer des Kanals zu sich nehmen. Feste, die gefeiert werden, Platz zwischen Bäumen, Sträuchern und Blumen, um die Seele baumeln zu lassen. Zudem hätte die Stadt in den heißen Sommern eine Frischluftschneise, die auch Starkregenwassermengen kompensieren könnte, sodass Nürnberger*innen besser vor Hitzewellen und Platzregen geschützt wären. Unsere feministische Heldin weiß nun, wohin sie ihre Reise als nächstes führen wird, denn sie erinnert sich an eine Bande, namens Nürnberg-Fürther Stadtkanalverein, die ihre Vision eines gesellschaftlichen Wertewandels teilt und sich dafür einsetzt, dass der Frankenschnellweg entsiegelt und zu einem Kanal rückgebaut wird. Was für eine geniale Idee! Unsere Heldin beschließt, sich nicht länger in ihrem weißen Quelleturm zu verschanzen, sondern sich der Bande anzuschließen, um sich für den Bau eines Stadtkanals einzusetzen und somit ihre lebensbejahende feministische Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Denn schließlich will sie sich bei ihrer zweiten Geburt den Kopf nicht wieder am harten patriarchalen Beton aufschlagen, sondern an weichen saftigen Wiesenbänken geborgen und sanft ins Leben treten. Clara Zetkin, die erhabene Feministin im proletarischen Kampf um das Frauenwahlrecht, wird ihr auf ihrer Reise geistig zur Seite stehen, denn diese schrieb einmal, dass es nicht darauf ankomme, ob eine Idee für die Herrschenden akzeptabel sei, sondern darauf, ob die Massen dafür zu begeistern seien. Deshalb entdecke auch du die Göttin in dir und begib dich auf deine feministische Held*innenreise!

Uwe Stiller: Der Trauzeuge

Ehe man sich traut-
Manch einer eher nicht:
Ich hätt‘ gern ‘ne Braut,
Doch nur vor Gericht?
Die Trauung sprießt aus Trieben,
Sich immer neu zu verlieben.
Oh Ehemann… Ach Ehefrau…
Gemeinsam träumt und wacht,
Zusammen plant und lacht!
Denn man vertraut
Mit Zuversicht,
Stets vorwärts schaut:
Vom Nebel zum Licht.

Carsten Stephan: Kindergartenclown Steve Markus

Nase rot, Orangenbommeln,
Keiner von den feinen Herrn,
Sondern Steve schuf unsre Kita,
Er hat uns zum Fressen gern.

Steves Ballons sehn viele Kinder,
Hören Rummelplatzmusik,
Schweben hoch bis in den Himmel,
Stevie ruft noch: „Kindlein, flieg!“

Schöne Spiele spielt er mit uns,
Auch im grünen Ödland hier:
Berghotelgast, Bullengürtel,
Boote basteln aus Papier.

Und wenn es ganz dolle regnet
Und das Wasser schnell und tief,
Auf die Straße unsre Boote!
Aus dem Gully winkt uns Steve.

Und er lacht und ruft sehr laut dann:
„Eure Wettfahrt nun beginnt
Mit den großen Lastkraftwagen!“
Dabei stirbt schon mal ein Kind.

„Macht doch nichts!“, sagt Stevie immer.
Doch wir Kinder finden’s doof.
Denn wir müssen es begraben
Auf dem Kita-Tierfriedhof.

Ist das Kind dann auferstanden,
Riecht’s nach Hamster statt Persil,
Folgt uns stets mit Küchenmessern.
Kennt es denn kein andres Spiel?

Auch schon tot, doch gut gebadet,
In der Wanne, unser Schwarm:
Stevies Ma spielt mit uns Fangen,
Nimmt uns gerne in den Arm.

Ja, wir lieben Stevies Kita,
Die ist super, doch nur bis
Er aus seinen Büchern vorliest:
Tausend Seiten – das macht Schiss!

Christian Knieps: Clownesk

Ein akrobatischer Mummenschanz

Disclaimer

Dieser Text wurde unter Zuhilfenahme von menschlicher Intelligenz erstellt und berührt nur insofern das geistige Eigentum anderer, als dass jene menschliche Intelligenz Wissen von anderen Menschen aufgesogen hat, um daraus einen neuen Text zu generieren.

Personen

Ein Clown.

Ein Narr.

Set

Eine Bühne.

Einziger Akt

Der Clown und der Narr treten auf und beäugen sich, ehe der Clown beginnt.

Clown:

Woher kommst du?

Narr:

Aus der Commedia Dell Arte!

Clown:

Was?

Narr:

Commedia Dell Arte!

Clown:

Das glaub ich sofort, dass du aus einer Komödie stammst! Komödie Dell…?!

Narr:

Arte!

Clown:

Der Sender!?

Narr:

Nein, der Kunst!

Clown:

O meine Güte! Du bist noch begrenzter, als du aussiehst!

Narr:

Während du sagst, dass ich begrenzt bin, zeigst du deine Begrenztheit mit jedem Atemzug!

Clown:

Hören wir mit diesen Beleidigungen doch mal kurz auf!

Narr:

Dann wärst du ein Narr! Aber gut, du bist keiner, sondern ein Clown!

Clown:

Was soll das denn heißen!?

Narr:

Dass man als Clown eben nur ein Clown ist!

Clown:

Und als Narr ist man was Besseres?

Narr:

Natürlich! Wir Narren waren hoch angesehene Spielmannsgesellen, um Könige und andere adelige Menschen zu belustigen! Clowns sind was für den Pöbel!

Clown:

Immerhin sind wir nicht ausgestorben! Mag jetzt nicht für deine Argumentation sprechen!

Narr:

Weil auch die Könige ausgestorben sind! In der modernen Demokratie braucht es halt den seichten Clown, der über seine Füße stolpert und dämlich klingt, wenn er redet! Wir Narren hingegen! Wir waren so inspirierend unterwegs, dass wir ganze Geschlechter beeinflusst haben!

Clown:

Und seid am Ende ausgestorben! Ich sehe das recht einfach! Ich bin ein Clown und hier – und du magst mal wichtig gewesen sein, aber Narren gibt es nicht mehr! Quod erat demonstrandum!

Narr:

Nur ein Clown glaubt einem Clown!

Clown:

Und nur ein Narr glaubt an irgendetwas anderes, als das eigene Geschwätz!

Narr:

Dann sind wir schon zwei, die ihren Beruf verfehlt haben! Vielleicht wärst du besser ein Narr und ich ein Clown!

Clown:

Gott, bewahre! Dann wäre ich ja auf einmal schrecklich lustig!

Narr:

Und ich würde schrecklich aussehen und Kinder erschrecken!

Clown:

Nein, das traue ich dir nicht zu! Sieh dich an – die kleinen Kinder würden lachen, wenn sie dich sehen!

Narr:

Und dich würden Könige hochkant rauswerfen und als Deppen ins Gefängnis schmeißen!

Clown:

So sind wir doch alle Kinder unserer Zeit!

Narr:

Auch deine Zeit wird ablaufen, mein lieber Clown! Fragt sich nur, wer dich ersetzen wird!

Clown:

Hoffentlich nicht diese Influencer! Die sind so gar nicht lustig!

Narr:

Bist du auch nicht!

Clown:

Na!? Ein klitzekleines bisschen schon! Oder?!

Narr:

Aber nur ein sehr klitzekleines bisschen!

Clown:

Dann bin ich ja beruhigt!

Narr:

Was für ein Glück! Ich nämlich auch!

Indem sich beide beruhigt haben, alle ab.

Bastian Kienitz: Moderne Ansichten

flitzt so vorbei so ein Flitzpiepen baut sich sein Nest
zwischen den Häusern u. denkt wohl er könnte hier
einen auf Natur machen der Kleine rackert sich ab
schmeißt mit Kehllauten um sich u. plustert sich auf
bis es Licht wird der denkt wohl es wäre schon
Frühling

Bastian Kienitz: 24.02.16 [0.00 Uhr]

Gedanken hin! Gedanken her! Ich denke da eher an Datenverkehr
wie 100mal Frühling und verrückt nach Meer im März | wenn all
die kleinen Blümchen sprießen wünsche ich mir einen Weckruf Küssen
aber wild und zügellos: da schaust du wie ein Kamel mit einer Mandoline
zwischen den Hügeln bereit im Wüstensand die Zauberformeln zu singen
unberührt und mit plötzlichem Erscheinen des Wassers gleich einem Wal
aus dem Wasser schießend oder wie ein Lachs auf Spur der punktgenau
dort landet…
S
c
h
n
atmung
p
p