Chris Morenz: Dü-Dö-Dü, kein Abschluss unter dieser Nummer

»No song on the radio could be too stupid for my heart… krschhhh…« – Frank klickt sich noch durch ein paar Sender, aber das hat noch nie was gebracht, ebenso wenig wie Prokrastination. Na dann, Radio aus. Der Motor ist auch schon längst aus, mindestens seit drei, fünf, sechseinhalb schlechten Songs. Im Rückspiegel sieht er die sonntagnachmittägliche Vorortstille auf dem Rücksitz bräsig ihren Schweinskopf heben. Sie schaut ihn spöttisch an und lässt (lautlos) einen fahren.
Es ist das erste Mal, dass er in dieser Stadt, in dieser Straße ist. Wochenlang hat er es vor sich hergeschoben, dann noch tagelang die Strecke immer wieder auf der Landkarte mit dem Finger nachgezeichnet. Das wird nie etwas, war ihm klar. Doch heute Mittag ist er einfach ins Auto gestiegen und ist hingefahren. Wahrscheinlich eine schlechte Idee. Deswegen hat er’s getan. Wäre es eine gute Idee, hätte er sie vermutlich ausgesessen. Aber nicht nur aus Erfahrung, auch vom Bauchgefühl her scheint dieser Ausflug eine schlechte Idee gewesen zu sein. Krampf im Magen, Kampf im Kopf, oder umgekehrt, oder beides. Und was ist eigentlich mit dem Herzen, das den ganzen Zirkus hier überhaupt erst ins Rollen gebracht hat? Es verschwand wenige Tage zuvor mit der Leber in einer Kneipe und ward seither nicht mehr gesehen. Immerhin haben sie ihm dieses schwächliche Ding, das bei den meisten anderen Leuten Rückgrat heißt, dagelassen. Diese Chance sollte er ergreifen. Wo er ohnehin schon hier ist… Hilft ja nix, nix hilft, dauernd hilft nix. Er stemmt sich tapfer aus seinem weißen Toyota, streckt sich den Rücken gerade. Wünschte, es wäre ein schwarzer Knight Industries Two Thousand, a.k.a. KITT, immer einen kessen Spruch auf dem Sprachmodul, wünschte, er selbst wäre… Aber damit fangen wir gar nicht erst an. Wenn wir jetzt Franks Gedankenstrom weiter folgen, stehen wir morgen noch hier in der Pampa. Folgen wir lieber FRANK…

Ach nein, der steht schon wieder still – minutenlang vor diesem unsäglichen Wohnhaus, du liebe Güte, ein NEUBAU, klotzgewordene Menschenfeindlichkeit. Als hätte ein grimmiger Betongott sie höchstselbst vor über 40 Jahren über die westdeutschen Städte gehustet, damit die Babyboomer Platz für ihr System-Leben haben, und immer noch schimpft sich dieser grau-grün-gelbliche Auswurf »Neubauten«. Wie kann man nur so leben? Antje konnte wohl gar nicht schnell und weit genug wegkommen von ihm und ihrem ALTEN Leben in der gemeinsamen ALTbauwohnung (zwar nicht Berlin, aber doch immerhin Hannover). In ihr NEUES Leben, in ihren NEUbau. Das hat’se jetzt davon.
Neubau, Bauernkaff, Kaffeefahrt, Fahrt zur Hölle… Schon wieder Gedankensumpf. Aber dann passiert endlich was, Frank läutet …

Doch nicht. Er glotzt bloß ihr Klingelschild an. Es ist in trotzigen Großbuchstaben geschrieben (kein keckes Kringelchen über dem ‚i‘ in ‚Schmidt‘) und achtlos und schlicht mit Tesafilm über den Namen des Vormieters geklebt. Sonst ist sie so akribisch. Hat dieses Haus nur ihren Sehnerv verkrümmt oder gar schon ihren Willen gebrochen? Frank scannt die Größe des Schilderrahmens. Ich könnte ihr mal ein gescheites… mit dem Drucker, nicht nur so schief und mit Kulli und…, er zerknüllt diesen Gedanken. Herrgott, Frank!, ruft er sich zur Räson. Er streicht mit den Fingerspitzen über das Provisorium als wäre es ihr Schlüsselbein, ihre Armbeuge, eine verirrte Haarsträhne in ihrem schmalen Gesicht,… dann sitzt er auch schon wieder in seinem Auto.
Komm schon, Frank, du bist ein erwachsener Mann – nicht nur weil du ein Auto fährst und daheim, das jetzt kein Daheim mehr ist, all diese Ordner mit Verträgen und Rechnungen im Regal stehen hast.
Naja, na gut, dann also Plan B: Er greift zum Handy, das auf dem Beifahrersitz liegt… ihr Sitz, ihr Hintern, ihre Nummer, die er jetzt eintippt. Es ist so unsinnig, Nummern aus dem Verzeichnis zu löschen, die man ohnehin und für alle Zeiten auswendig kennt. Würden sie ihm den schmerzenden Schädel endlich aufstemmen, man könnte die Ziffern vom Mond aus noch sehen! Er kennt auch die Summe sowie die Quersumme ihrer Nummer, er hat die Zahlen addiert und multipliziert, sie rückwärts gezählt und der Reihe nach sortiert, aufsteigend und absteigend, außerdem hat er mehrere Jingles dazu komponiert, in den vielen Nächten, die er diesen und letzten Monat wach lag, alleine. Aber gewählt, nein, gewählt hat er ihre Nummer tatsächlich nie. Bis jetzt…

TUUT – eine schallende Bud-Spencer-Ohrfeige voll auf’s Ohr!
TUUT – ein grollender Donner lässt die ganze Straße erzittern!!
TUUT – zwei Kontinentalplatten krachen gegeneinander, gigantische Land- und Wassermassen verschieben sich!!!
TUUT – ein Sonnensystem wird von einem schwarzen Loch geschluckt!!!!
Und plötzlich …, (»Hier ist Antje«) … wird irgendwo im Dunkeln ein neuer Stern geboren. »Hallo, wer ist denn da?«
»… Antje…«, presst Frank hervor.
»Nein, ICH bin Antje!«, feixt sie unbeschwert.
»… Antje…«, wiederholt er nur dämlich und räuspert sich zu alledem noch dämlicher.
»Frank? … Oh, hallo du«, ihre Leichtigkeit scheint jetzt ebenso dahin. »Was… was gibt es denn?«
»Hast du etwa meine Nummer gelöscht?«, hört sich Frank sagen. Als habe er sich das nicht denken können. Wie verdumm-dattert er gerade klingen muss. Souverän geht anders, Frank. Und jetzt steckt Stille in der Leitung.
»Bist du grad zu Hause?«, fragte er schließlich weiter.
»Jaa, naja, wieso?«
Statt zu antworten, fingert Frank nervös an seinem Schlüsselbund herum.
»Was tust du?«, fragt Antje, die das Klimpern gehört haben muss.
»Meinst du jetzt im Moment oder so allgemein? Also im Moment spiele ich an meinem Schlüsselbund herum, der am Zündschloss von meinem Auto hängt… Ansonsten eigentlich nicht so viel. Wirklich, wirklich nicht so viel…«
»Wo bist du?«
»Ich park‘ grad bei dir in der Straße. Am Lerchensteg, das stimmt doch, gell?« Und in die neuerliche Stille schiebt er hinterher: »Hüpsch… h-h-hüpsch hast du’s hier…«
Das Echo dieser letzten Unbeholfenheit hallt dumpf in seinem leeren Kopf, seinem leeren Herzen, seinem leeren Auto wider. (Hallo, Echo! – Hallo, Dummkopf!)
Irgendwie entgleitet Frank die Situation zunehmend.
»Wer ist am Telefon?«, fragt da im Hintergrund eine andere Stimme.
Fremde Stimme, fremde männliche Stimme. Bei Antje im Hintergrund… Fremde männliche Stimme bei Antje im Hintergrund?!
»Ich kann dich jetzt nicht reinbitten«, sagte sie wieder etwas gefasster.
Na zum Glück! Frank ist erleichtert. Wer auch immer der fremde Typ ist, der ihr Telefonat gerade stören will, sie schickt ihn wieder weg. Jetzt aber zur Sache…
»Frank…?«
»Hm?«
»Tut mir leid, okay?«
Moment mal! Offenbar war das gerade eben nicht an den Eindringling gerichtet sondern an IHN, Krank, oder… wie heißt er nochmal? Irgendwas, was sich auf ‚krank‘ reimt, jedenfalls… ‚Reservebank‘, ‚als er ertrank‘, ‚Verwesungsgestank‘. Zum Teufel, wieso kann sie ihn nicht einfach in ihr Wohnzimmer bitten und mit ihm eine vernünftige Unterhaltung führen; so vernünftig, wie es eben geht zwischen zwei Erwachsenen, die sich des öfteren nackt gesehen haben. Wer ist dieser Typ, der sich bei Antje rumtreibt. Wohnt er auch in diesem architektonischen Hassverbrechen? Sähe ihm ja ähnlich. Oder wohnt er gar bei IHR? Nein, am Klingelschild stand nur IHR Name. Aber was, wenn er denselben lahmen Nachnamen hat wie sie, schließlich ist Schmidt ein Allerweltsname. Möglicherweise steht er jetzt mit nassen Haaren und Duschhandtuch neben ihr. Oder mit so einer albernen Unterhose mit Eingriff. Was fällt ihm ein, neben Antje in Unterhose zu stehen und sich in ihre Privatangelegenheiten einzumischen.
»FRANK!«, wiederholt Antje.
Jetzt auflegen, einfach auflegen und wenigstens mit einem Krümel Restwürde aus der Sache rauskommen, und diesen Krümel mit nach Hause nehmen wie einen Cent, den man auf der Straße gefunden und eingesteckt hat. Also völlig nutzlos irgendwie. Mit dieser Münze kann man schließlich kein neues Leben starten, man kann sie ja nicht mal richtig nach einer Taube werfen, und für sowas hat man sich nun wie ein Idiot gebückt. Nun leg‘ doch endlich auf, Frank, oder noch besser, WACH auf, etwas muss doch jetzt passieren. Er atmet weiter stumpf in den Hörer, damit sie auch ja weiß, dass er, obzwar für vieles zu dumm, immerhin atmen kann. Ja, beim Atmen, da macht ihm niemand was vor! Naja, wäre da nicht dieser Kloß im Hals. Gar nicht so einfach, an dem vorbeizuatmen, bemerkt er. Lohnt es sich überhaupt noch, das mit dem Atmen? Ach, Antje wird’s schon irgendwie richten…
Oder?
»Is‘ halt grad echt schlecht, Frank«, hört er sie murmeln. »Pass auf dich auf, ja? … Bye-e.«
Und Stille.

Frank sitzt reglos in seinem Auto, das noch immer auf der gegenüberliegenden Straßenseite von Antjes neuem Leben parkt. Er wartet auf den Regenguss, den das Radio ihm schon die ganze Hinfahrt über versprochen hat. Wäre ja auch wirklich nicht zu viel verlangt, in Deutschland, im November, in Niedersachsen. Doch die Wolkendecke, die ihm beharrlich den reinigenden Regen vorenthielt, ist inzwischen endgültig aufgerissen. So muss Frank ganz alleine und ohne himmlischen Beistand weinen.

Schließlich reitet unser Held wie in einem alten Western allein in den Sonnenuntergang. Bloß dass das kein Western ist, und er kein Held, und statt zu reiten, fährt er… »Dreckskarre!« … heim. Allein das Alleinsein stimmt an diesem Bild; das Radio zählt dabei nun wirklich nicht als Gesellschaft, im Gegenteil. Zähneknirschend dreht Frank trotzdem am Sendersuchrad, in Antizipation der Tage und Wochen des Am-Rad-Drehens, die nun wieder vor ihm liegen.

Eurodance – Sendersuchlauf.
Radiojingle – Sendersuchlauf.
Statik – Sendersuchlauf.
Werbung – Sendersuchlauf.
Udo Lindenberg, der nölt: »Hinterm Horizont geht’s weiter…«
Bitte nicht, denkt Frank, wie er da dem Horizont entgegenfährt.

Bastian Kienitz: Tagesschau 07.02.

 (Ode, sapphisch)

brennen für die Reise. Lift testen. Flüge.
flügeln Drohnenhimmel. zig Bilder weiter
klärt das Wetter. wird schön äh. fightet über
mein Gott adieu.

sackte Mann. Maschinentropf. just die Gelder
in die Ärmel. nebst Rumgekurve shreddern.
oder Trader X und Null meinen. Klasse.
stehen mank Querschiff.

Bastian Kienitz: Dark City

Gehirnmodus: X-tra Large auf Welle EINS-NULL-EINS
da bleibt sich jeder fremd beim Übergang spektral
zum Individuum ein Zwischenbild in Intervallen: FRAME AUF FRAME
gleich Überblendung deines Bildausschnitts im Rah
men der Verschwiegenheit dein gezeichnetes ICH &
DU & das gespiegelte Selbst dazwischen mit der Ge-
dankenkraft große, kleine Dinge zu bewegen:

ICH GLAUBE DIES NENNT SICH WANDEL!

Andreas Prucker: Glücksfall

Jede erdachte Freiheit kostet ihren eigenen Preis.
Ah Singularität. Raumzeitgrenze und verantwortlich für ein nicht erkennen können.
Politik besteht aus eitlen Eigennutz und man steht dadurch immer vor dem nächsten populistischen
Zufallskrieg.
Singular in der Zeit.
Die Realität ist das verengte Wurmloch mit ihrer eigenen Raumzeitgrenze als Singularität und dem
nicht erkennen können von der ganzen Vergangenheit und so auch ein nicht richtiges erkennen
können vom zerfließen der Ereignisse in der Gegenwart und dies als Horizont dann sichtbar, an
Zukunftsorientierungen zu Verfügung steht.
Wenn man als Partei nur den Koalitionsvertrag als Wichtig betrachten will und alles andere an
zerfließender Gegenwart ausblendet, dann kann man politisch nichts richtig machen und die Welt
formt sich von alleine in ein anderes Erscheinungsbild.
Das trifft auch auf das Handy, oder Internet zu.
Ein bedienen von einem Wurmloch mit verschiedener Raumzeitgrenzinhalte die uns manipulativ in
Orientierungen lenken sollen.
Es ist schon egal wie manipulativ das Ganze abläuft.
All dies befindet sich in einer symbiotischen Wechselbeziehung und so gleicht sich in dieser
Interaktion alles wieder aus.
Und was sagt uns das?
Einfach weiter wie bisher, da selbst KI arbeiten beim zerfließen in der Gegenwart unwichtig
erscheinen werden.

Matt S. Bakausky – 1000 Jahre Brüz

Herzlich willkommen auf dem Fest der Guten Laune hier in Brütz. Darf ich sie filmen? Nein? Wirklich nicht?

Lassen Sie mich bitte in Ruhe!

Ja dann halt nicht. Schade, wollte wirklich nicht stören. Nur ein bisschen gute Laune verbreiten hier für Tiktok! Auf jeden Fall bin ich gerade im Brütz und hier wird gefeiert! Was feiern wir eigentlich?

Ich will nicht, dass Sie mich aufnehmen. Würden Sie bitte die Kamera wegtun?

Oh, ich will doch nur gute Laune verbreiten! Lassen Sie mich doch! Darf ich sie umarmen?

Das geht wirklich zu weit! Lassen sie mich in Ruhe!

Die Bürger von Brütz sind gar nicht so gut gelaunt wie ich dachte, obwohl heute gefeiert wird! Naja ich melde mich ab aus meinem Tiktok! Schönen Tag noch!
Brütz in Thüringen, ein idylischer kleiner Ort. Doch was keiner weiß, darf niemand wissen. Brütz in Thüringen feiert heute 1000 Jahre Brütz und einige prominente und weniger prominente Social Media Sternchen sind angekommen um am Fest teilzunehmen. Ganz zum Missfallen der Bürger von Brütz. Denn was keiner weiß, darf niemand wissen.

Ich bin heute in Brütz und mache Straßenumfragen. Was arbeitest du dennnn und wieviel verdienst du dennnn dabeiii?

Hör auf zu filmen du Spacko! Keiner will dich hier haben.
Brütz in Thüringen, ein idylischer kleiner Ort. Doch was keiner weiß, darf niemand wissen. Sie feiern heute offiziell 1000 Jahre Ortsgründung Brütz. Doch nachts, wenn alle schlafen geht in Brütz seit 1000 Jahren der Brützi um. Und der Brützi ist hungrig. Er frisst kleine Kinder, wie alte Leute. Doch was keiner weiß, darf niemand wissen.

Ich bin Sebastian Schulz aus Schonungen bei Schweinfurt und Ich bin hier in Brütz und verspeise eine Bratwurst am Bratwurststand. Hier wird heute gefeiert. 1000 Jahre Brütz! Kommt doch auch noch vorbei!

Gehen Sie weg! Sie mit Ihrem Scheiß Tik Tok! Wir brauchen Sie hier nicht auch noch!

Hey, lassen sie mein Handy in Ruhe, ich filme doch nur privat!
Brütz in Thüringen, ein idylischer Ort in Thüringen, feiert 1000 Jahre, doch langsam wird es spät und die Bürger von Brütz gehen in ihre schön bemalten Häuser. Doch was keiner weiß, darf niemand wissen. Nur ein paar Influencer haben kein Hotel mehr gefunden und treiben sich noch auf dem Marktplatz herum. Bald wird man ihre ausgespuckten Skelette im Wald finden. Da wo der Brützi wohnt und wo er herkommt. Jetzt da du weißt, was keiner weiß und niemand wissen darf, kommt der Brützi auch nachts zu dir nach Hause. Auf TikTok.

Bastian Kienitz: Mystery Channel Realität II (The Call)

zwei Karten Eintritt plus
VOR/SPANN/UNG

dazu ein Filmpaket
mit unbekanntem Namen:

Wen interessieren
die dunklen Streifen und Silhouetten
auf der Filmleinwand, wenn dort nebenan
ein viel schönerer Film läuft?

pure Absicht
zwei offene Knöpfe und ein Lächeln,
das dir sagt

h i n s e h e n
um willenlos bis zum Grund einzutauchen

J. die Explosion flutet Schatten unter die Haut…

Bastian Kienitz – Love an Love

(Blankosonett)

zwei Schatten, Rahmenhandlung: Blumenwiese
auf die abrupt das Blau vom Himmel fällt
wie dieses Sprachlos deiner Lebenslinie
in die der Zufall eingezeichnet ist

um morgen einen neuen Tag zu grüßen
dem du dich räkelnd *gähn entgegenstreckst
als wäre in der Luft bereits Bewegung
und jedes Molekül Anziehungskraft

An Anna Blume, du ich deiner dir
du bist von hinten wie von vorne A)
plus Ton, aus dem es Regenfarben tropft

dass ich den Klang in jeder Pore spüre
wenn wir zusammen auseinander sind
du tropfes Tier A – N von Anfang an