Home

Eisenbart und Meisendraht ist das Literaturvermittlungsmagazin für geschundene Seelen. Jeden Monat wird ein neues Thema von unserem Schriftsteller*innenpool beackert und hernach in Radiowellen (Z) transformiert, in den Pod geschmissen und hier im Internet kybernetisch in den space gepresst.
Diese Seite ist gut, denn sie bietet eine einwandfreie Möglichkeit, in allen Beiträgen herumzustöbern, die im Rahmen von EB&MD veröffentlicht worden sind.

Aktuelle Themen

zu den Themen

“Ihre Frisur rizzt heute aber wirklich ausgesprochen gut” hat mal Frau Meisendraht zu mir gesagt, als ich morgens gerade völlig
"BÄMBÄMBÄM!" Es war erst zehn Uhr vormittags, als ich an meiner Detektei ein Klopfen hörte. Ich bellte: "WIR HAM JESCHLOSSN
"Spoiler-Alarm: Es gibt keine einzige (...) Definition der "Kunst"." (www.daskreativeuniversum.de)

Neue Textbeiträge

Beiträge Lyrik

Angela Aux: Heaven Is Loaded With Oceans

Your heart is a dagger entangledyour soul is two demons entwinedand whenever you’re losin’ your temperthere's shadows all over your mind And I can’t help myselfI won’t fire any bulletI won’t fight anyonebut me Your heaven is loaded with oceansyour mind is harboured with gunsand all your heavy emotionis backing you up all at once But I can’t help myselfI won’t fire any bulletI won’t fight anyonebut me The traces of evil are solidthe path of the righteous is coldthe future was never unwrittenas the past has never been told But I can’t help myselfI will fire every bulletI will...
Read More
Beiträge Lyrik

Hannah Grosch: Proper suffering

Break your bones Then carry on You fell down and stood up I'll envy the day you'll help me out Tears are crossing the cheek Like cheering glasses they clink Once they disappear I'm light But today I catch them Lend me your rope then undress me Lend me your pain then treat me Hiding all hope and teach me How to suffer properly Don't trust thieves with honest eyes Bury the tears deep down Those thieves have keys to unlock the door But then lock them Steal drops of their melting sun to bribe them Lend me your pain...
Read More
Beiträge Lyrik

Karin Rabhansl: Jeden Tag das Gleiche

Ich kenne meine Welt gar nicht mehr, mir fällt das Atmen darin furchtbar schwer. Mich nervt total dieser ganze Mist, ich bin gefangen im Alltagstrist. Jeden Tag das Gleiche, nicht mit mir nur über meine Leiche. Will nichts beim Alten belassen, sonst werd’ ich mich dafür nur hassen. Hat das denn alles einen Sinn, stellt sich mir die Frage tief in mir drin. Da kann ich denken bis mein Kopf bricht, eine Antwort die gibt es nicht. Jeden Tag das Gleiche, nicht mit mir nur über meine Leiche. Will nichts beim Alten belassen, sonst werd’ ich mich dafür nur hassen....
Read More
Beiträge Kommentar Sachtext

Gereon Klug über deutsche Texte

Read More
Beiträge Lyrik Web Exclusive

Schubsen: P.S.

Lyrics:
Read More
Beiträge Sachtext

Christian Ihle: Lyrics und Punkmusik

„She Loves You / Yeah Yeah Yeah“ ist der Urtext der Popmusik und zeigt die Kunst, komplexe Gefühlswelten nachfühlbar auf eine Sloganhaftigkeit zu komprimieren. Aber Popmusik – im breitesten Sinn verstanden – ist trotzdem mehr als der Sound, der Hook und der simpelste Refrain der Welt. Nicht nur können Lyrics einen völlig anderen Zugang zu einem Song eröffnen, auch der Kontext, in dem - und für den - ein Song entstanden ist, trägt zur Welt dieses Liedes bei. Was mich angeht: aus der Punkidee kommend würde ich für mich sogar sagen, dass die Musik eine untergeordnete Rolle spielt, wenn ich...
Read More
Beiträge Lyrik Web Exclusive

Schubsen: Mosaike

Wenn du begreifst, was warUnd verstehst, was ist,Wenn du erkennst, wo du stehstUnd der Dunst so langsam geht, Wenn du siehst, was wirdUnd daran denkst, wie es kam,Wenn du vermutest, was du siehstUnd der Regen langsam weiterzieht Wenn du weißt, wer du bistUnd darauf vertraust, wie es werden kann,Wenn keiner spricht, du weiter schweigstUnd dir niemand mehr die Aussicht zeigt, Warum hören wir keinen Knall,Bevor wir die Tragik verstehen?Warum schreien wir "Zerfall",Bevor wir Mosaike sehen? Es sind die einfachen Fragen, mit denen alle rechnen.Es sind die einfachen Taten, von denen alle sprechen.Man kann es nicht mehr ertragenWenn all die Antworten...
Read More
Beiträge Sachtext

Katja Engelhardt: Troye Sivan und der Sex in der Popmusik

Das angebliche Erfolgsrezept von Popmusik ist ihr universeller Charakter. Demnach ist ein Popsong dann erfolgreich, wenn sich besonders viele Menschen mit ihm identifizieren können. Daraus folgt: Texte von Popmusik sollten die Hörer nicht ausschließen. Im Idealfall ist das love interest bei Liebessongs immer ein „you“ – also ein „du“, kann dann prima Mann oder Frau sein und die Herzen aller Hörer beginnen ganz schrecklich aufgeregt zu pochen, weil sie gerade ihre Romanze in der Schablone Liebessong aufgehen sehen. Es ist also nicht allzu unlogisch, dass es so wenige queere Lyrics in Popsongs gibt. Immerhin müsste der Künstler oder die Künstlerin...
Read More
Beiträge Lyrik

Nino Berry: Der Soldat

er zieht die sneaker an zum kiosk kippen kaufenund kauft kippen und n pack präservativeaus gewohnheit gegen trippervielen ank sagt er wie immer der kassierer lacht wie immerund er schlendert so wie immer heim ins fensterlose zimmerjepp ich bin back motherfuxxer denkt er bei sichwährend der fernseher läuft und er geschnetzeltes isst,von gestern abend wo alles eben war wies immer warer kam heim schuhe aus füße rauf und sie war daer denkt scharf nachwhat the fuck is passierter steht auf kollabiert und schlägt auf.als er da liegt direkt neben seiner frau bauch an bauchsehen sie beide aus wie traurige clowns.er...
Read More
Beiträge Lyrik

Hoteltiere: GOLDENE ZEITEN

die andern bin ichnimzo-indischwie gut dass niemand weißich mache liebe mit schafenam hafen auf offener straße sing ich mitmit der gebotenen schärfealles is neuich land im heuschönes bayern drei zwei viaaa!!! das sin die goldenen zeitenund die wolln dir begleitendas sin die goldenen zeiten das änderte nichtsdanke für jetzt undwie gut dass niemand weißdie janzen görlies beschlafendie braven auf offener straße sing ich mitmit der gebotenen schärfealles is neuich land im heuschönes bayern drei zwei viaaa!!! das sin die goldenen zeitenund die wolln dir begleitendas sin die goldenen zeiten           wer ist die andern?die andern bin ichwer ist die andern?die...
Read More
Beiträge Sachtext

Sarah Grodd: Agathe Bauer und der afrikanische Regen

Hach ja, „Africa“ von Toto. Tief im kollektiven Gedächtnis gleich mehrerer Generationen verankert. DER Grund für eine heisere Stimme am Morgen nach einer eskalativen Party. Sobald der erste Beat einsetzt, kann jeder den Songtext aus dem tiefsten Inneren hervorkramen. Absolute oder zumindest relative Textsicherheit wie aus dem Effeff. Und spätestens beim Refrain lässt sich auch der Letzte im Raum vom inbrünstigen und durchaus misstönigen Mitgrölen des Nebenmannes mitreißen. „I bless the rains down in Africa.“ Welch ein lyrisches und zutiefst eingängiges Stück Musikgeschichte. Ja, ein regelrechter Party Hype hat sich in den letzten Jahren um diesen 80s Smasher neu entfacht....
Read More
Beiträge Sachtext

Linus Volkmann über The Thermals': The Sword in my Hands

Read More
Beiträge Sachtext

Franz Walser: Den Wald verlassen

Die Struktur ist lose, offen, die Dramaturgie entspricht den Konzepten des epischen Theaters - direkte Publikumsansprache, die Dialoge sollen weniger eine Geschichte transportieren als Meinungen vermitteln und den Zuschauer zum Nachdenken und Reflektieren bringen - bin ich dieser Henry oder diese Verena? Akt 1 Die Figuren werden Szene für Szene vorgestellt. Sie transportieren keine Geschichte, sondern entsprechen gesellschaftlichen Rollenvorstellungen. Szene 1 Christian betritt die halbherzig als Wald dekorierte Bühne. Er wendet sich an das Publikum, stellt fest, dass er sich hier in einem Wald befindet, bleibt ruhig und sachlich, er findet es hier zwar sehr schön, jetzt reicht es ihm...
Read More
Beiträge Lyrik

Christine Wiesel: Die 99 Zimmer

Lebenslänglich, Lebenstraum - Albtraum   Funktionieren, Delegieren, Frustrieren. Hohe Moral, verflossener Gral - Nachtmahl.   Von vorne, von hinten, oben - unten Am Haaransatz gepackt und geschliffen.
Read More
Beiträge Lyrik

Christine Wiesel: Kurzschluss

Du machst Schluss sagt die Morgenluft oder die Wienerluft,die den Prater mit der wilden Mausvon Hader und Braunschlag zugleich betupft. So hüpft die Luft langsam zum Autobahnbegrenzungsdutt und sagt matt:ich habe Durst meine liebe Lust. Bleib mir vom Hals du alte Musch,hole mir jetzt einen anderen Duft.
Read More
Beiträge Prosa

Anna Hofmann: Etwas

Immer wieder sehe ich auf den Tankstand und vergewissere mich, ob genügend Sprit bleibt. Seit eineinhalb Stunden lenke ich das Auto über eine völlig unbefahrene Straße, es verändert sich nichts an der Kulisse um die Windschutzscheibe. Bäume ziehen groß und dunkel an uns vorbei. Türme aus Samt oder aus Stahl, ich weiß es nicht. Ich versuche sie nicht anzusehen. Die Dunkelheit umschließt uns schon seit die Sonne unspektakulär und schnell irgendwo hinter uns untergegangen ist. Er sitzt auf dem Rücksitz und ist eingeschlafen, kostbar liegt er ganz matt in seiner Schale. Ich sehe oft in den Rückspiegel, ob er noch...
Read More
Beiträge Prosa

Ruben Trawally: Ein Brief

Heute habe ich meinen Briefkasten geleert, und einen schönen Stapel Briefe seit gestern erhalten. Man muss wissen, ich schaue jeden Tag auf dem Weg zur Mülltonne am Briefkasten vorbei, um potentielle Friseurwerbung zu entsorgen. Aber Briefe, öffne ich gespannt. Doch was dann geschah, versetzte mich sofort in Aufgeregte Stimmung. Der Briefkasten quoll vor Goldenen, ja sogar eisernen Briefen über, die sich wie folgt lasen: Guten Tag lieber Begünstigter Sie erhalten diese Post von der Robert Bailey-Stiftung. Ich bin ein pensionierter Regierungsangestellter aus Harlem und ein Gewinner des Powerball Lottery Jackpot im Wert von $ 343,8 Millionen. Ich bin der größte...
Read More
Beiträge Prosa

Lisa Neher: Braun

„So groß wie ein Fußballfeld.“ Ein Vergleich, den wohl jeder versteht, in einer Gesellschaft, in der ein Sport sich sogar auf das Kaufverhalten der Menschen im Supermarkt ausübt. Stell dir vor, es ist Weltmeisterschaft: Du hast zu viel von deinem Deutschlanddosenbier getrunken und musst auf die Toilette mit Deutschlandklositz, wo du deine Tchibo- Deutschlandunterwäsche ausziehst und deinen Hintern mit Deutschlandtoilettenpapier abwischst. Wenn es um Limited-Editions geht, ist jeder Fan. Denn es gibt Deutschlandbeutel, Deutschlandschnürsenkel, Deutschlandsüßigkeiten, Deutschlandzahnbürsten, Deutschlandshampoo, Deutschlanddeodorants, Deutschlandtaschentücher, Deutschlandkondome, Deutschlandkippen, Deutsch-land-spül-ma-schi- nen-tabs. Verbrauchen Druckereien mehr M Y und K, wenn irgendeine Meisterschaft ist? In dieser Saison würde ich gerne...
Read More
Beiträge Prosa

Lisa Neher: Venus

Das ist Nadja. Gerade sitzt sie an der Nummer drei von sechsundzwanzig. Die Arbeit an der Kasse mag sie sehr, das Fließband ist ihr Laufsteg, die Kassenbucht ihre Bühne. Pro Stunde rauschen rund zweihundert Kunden an ihr vorbei und allen schenkt sie ihrspiegelgeprüftes Supermarktlächeln, gratis zum Einkauf obendrauf. Die glossygeschminkten Lippen formt sie – nur leicht – zu einem rosa schillernden Halbmond,gerade so, dass die Faltenbildung sich auf ein Minimum beschränkt. Würde sie lächelnund es bei jedem dahergelaufenen Kunden auch wirklich so meinen, das ergäbe um die achthundert mal am Tag, würde die Muskelgruppe rund um ihre verlängerten Wimpern eine...
Read More
Beiträge Prosa

Carolin Wabra: Gisela und Heinz

Eine durchsichtiger Gefrierbeutel wird langsam ausgepackt. Wiederverwendbar, mit diesem Verschluss an den Enden den man wieder zusammendrücken kann. Zip nennt sich diese Technik habe ich in der Werbung gehört. Der Beutel ist ganz knittrig und schon etwas angelaufen. Wiederverwendbar. Heinz und Gisela achten auf so etwas. Haben sie immer schon. Nicht erst seit diese 16jährige Schwedin den Klimawandel prophezeit hat und der Bio-Strom nur noch 30 Cent die Kilowattstunde kostet. Nein, schon seit dem ersten gemeinsamen Ausflug in die Berge im Sommer 1982. Kurz bevor die Kinder kamen. „Toll. Umweltbewusst. So hätte ich sie gar nicht eingeschätzt“, denke ich mir,...
Read More
1 40 41 42 43 44 48

#0095 – Komplimente

“Ihre Frisur rizzt heute aber wirklich ausgesprochen gut” hat mal Frau Meisendraht zu mir gesagt, als ich morgens gerade völlig zerstört und mit tieffliegenden Augenringen (bei uns Papageyen ohnehin Dauerzustand) vom feiern heim kam, und sie schon wie immer über-pünktlich im Radio-Z-Redaktionsraum saß. Ein bisschen vergackeiert kam ich mir ja schon, aber irgendwie auch gut und verwegen.

Und da schließt unsere diesmalige Ausgabe quasi nahtlos an: Komplimente. Was sind sie, wer darf sie geben und wo hört der Spaß aber auch wirklich auf? Unsere beiden Radioknigges Eisi und Meisi nehmen sich dieser und vielen anderen Fragen an. Dazugeladen haben sie sich mal wieder die allseits beliebte und geschätzte Kollegin Fanny Weisenrat aus Wien, die uns von den Bergen herunter ihre ganz eigene Sicht in die Sendung hineinjodelt.

Wir fragen uns, ob Goethe eigentlich ein Incel war, schauen uns mal wieder ein wenig in der griechischen Mythologie um und komplimentieren auf mehrfachen Wunsch hin Damenbärte, dass es eine Art hat.

Dazu gesellen sich die Texte unseres Autor:innenpools, die aber auf die positiven Zuschreibungsklötze hauen, dass die Erde bebt. Dazu wird Chopin gereicht und zack, ist sie fertig: eine vollumfängliche Ausgabe von Eisenbart & Meisendraht.

einen interessanten Körpergeruch
wünscht ihnen
ihr Pappy, der Redaktionspapgey


Die Texte

Die Autor:innen

  • Christian Knieps
  • David Telgin
  • Bastian Kienitz
  • Andreas Prucker

Die Sprecher:innen

  • Hannes

#0094 – Krimi

„BÄMBÄMBÄM!“ Es war erst zehn Uhr vormittags, als ich an meiner Detektei ein Klopfen hörte. Ich bellte: „WIR HAM JESCHLOSSN VERDAMMTE SCHEISE!“ und exte meinen zweiten Bourbon. Die Käfigtür öffnete sich und dann stand sie im Raum. Diesen Anblick werde ich nie vergessen: das üppige Federkleid, der Schnabel scharf und doch sinnlich wie ein italienischer Rapier und Beinchen, ja, Beinchen bis zum Boden. Himmelherrgott, wahrscheinlich wird die Erinnerung an sie das Letzte sein, woran ich denken werde, bevor sie mich irgendwann mit den Krallen voraus hier raustragen. Sie krähte mir etwas entgegen und ich verstand sofort: Sie wollte Hilfe mit irgendeiner Sache. Hab für sie eine Redaktion gefunden, wo sie Texte veröffentlichen kann. Hab‘ seitdem nie wieder was von ihr gehört.Jedenfalls Eisenbart und Meisendraht haben die Sendung auch so wieder vollgekriegt. Unsere beiden Radiospurensucher:innen wühlen sich durch Vidocqt, über Whodunits, Poe, Max Frisch und wollen nichts mehr hören vom True-Crime-Hype. Und die große Frage der deutschen Literatur bleibt selbstverständlich nicht ungefragt: War Goethe ein Krimineller? So durchleuchten sie das Genre des Krimi bis in die tiefsten Poren, mit so ner Lampe, die direkt ins Gesicht des Genres, das kennen sie bestimmt, ist eine ausgebuffte Verhörmethode, sag ich ihnen. naja.

Unser original EBMD-Autor*innenpool hat wieder mal so viel durch die Farbbänder getackert, dass sich die Haare am Körper in die Senkrechte bewegen, nicht der Temperatur wegen, sondern eher so auf Suspense-Basis, glaub. Flankiert werden diese neuen Exklusivbeiträge von immer noch genießbaren Texten aus dem stetig sich erweiterndem EBMD-Archiv, denn auch schon früher wussten Menschen, wie man über Verbrechen respektive deren Aufklärung schreibt.

Halten Sie Augen und Ohren offen!
Ihr Pappy, der Redaktionspapgey


Die Texte

Die Autor:innen

Die Sprecher:innen

#0093 – Kunst (Gast: Hr.Knödel)

Atemberaubend! Überall Striche, jedes Barthaar ist erkennbar! Ganz, ganz wunderbar mein Herr. So oder so ähnlich klang es wohl des Öfteren in Albrecht Dürers Atelier am Albrecht-Dürer-Platz, wenn wieder rot besamtete Patrizier aufliefen, um dem jungen Altmeister eines seiner Werke unterm Hintern wegzukaufen. Kunst halt!

Und in genau diese Stiefel ziehen sich unsere beiden Radiokurator:innen Eisi (remote) und Meisi (on-site) an und stapfen los in die wirren der Kunstgeschichte, die ja bekanntlich so alt ist, wie der Traum vom fliegen, der ja seinerseits auch schon einige Lenze zählt. Da Herr Eisenbart mal wieder unpässlich ist, hat er uns ein Lexikon der Kumfstbegriffe erstellt, in das wir auch gerne mal hineinhören.

Frau Meisendraht indes hat sich im Schnelldurchlauf die gesamte westliche Kunstgeschichte in den Schlund gestopft und göbelt sie uns, einer Vogelmutter gleich,  ganz frisch-fröhlich in die Schnäbel. Das tut sie aber nicht alleine, denn zu zweit ist einfach besser: Herr Chillbert Knödel vom “Uhu-Ball-institut für zeitvergessene Knust” hat sich bereit erklärt, uns seine Expertise in Form von hinein geworfenen Kommentaren zur Verfügung zu stellen, was wir natürlich mit Handkuss annehmen, gefälligst.

Es soll also von der Steinzeit über die Antike bis hin in die Jetztzeit um alles gehen, was die Kunstgeschichte so hervorgebracht hat: Wehrkirchen, Individuen und Genies, Ohren und Brunnen spielen Rollen in dieser ziselierten Revue des Ausdrucks. Und am Ende definieren wir sogar den Kunstbegriff.

Natürlich wieder dabei: Die schillernden Texte unseres original EBMD-Autor:innenpools, die um uns in einem schwindelerregenden Reigen herumtanzen und unsere Herzen erfreuen. 

Prösterchen

Ihr Pappy, der Redaktionspapgey

Die Texte

Die Autor:innen

Die Sprecher:innen