Zu viele Stufen
Zu wenig Luft
Vielleicht
beim nächsten Mal.
Das Magazin für Eigenart
Zu viele Stufen
Zu wenig Luft
Vielleicht
beim nächsten Mal.
Wer Münzen
in den Trevi-Brunnen wirft
Der kommt
wieder nach Rom
Um sein Glück
zu finden
sagt
die Legende
ca. 3000 Euro
pro Tag
Die fast
jeden Morgen
Aus dem Brunnen
gefischt werden
Und die Stadtkasse
freut sich
Wenn du
wiederkommst.
(Audiobeitrag wird nachgereicht)
Trink ich es?
Ist es noch Leben
oder schon Tod?
Verseucht, vergiftet,
mit Schadstoffen belastet,
wird es immer knapper.
Ein toter Fluss,
der wie ein Schatten
an blassen,
kranken Gesichtern
vorüberzieht.
Zwischen bitteren Tränen
und einem leisen Lachen
Der Clown
taumelt durch die Welt
Schau in sein Spiegelbild,
so verletzlich,
Hinter seiner Maske
erkennst du dich selbst.
Der Magier zieht
einen weißen Hasen
aus dem Hut
Der Clown zaubert
ein strahlendes Lächeln
in die Gesichter der Menschen
Im Augenblick
der Leichtigkeit
tanzt die Manege.
Ohne Wasser
kein Leben
Ohne Bäume
kein Trost
Ohne Luft
kein Atem.
Tisch
und Stuhl
Darüber
der Kopf gebeugt
Die schöne Maserung
des Tisches
Weiße Wolken
die langsam vorüberziehen
Blaue Tinte
und Gedanken auf dem Papier
der alte schrank
in der neuen wohnung
Der alte Schrank,
zwölfmal umgezogen,
Seine Kanten stumpf
von Jahren gezeichnet,
Narben
wie Runen in sein Holz gegraben,
Mein treuer Begleiter
Der alte Schrank
in der neuen Wohnung,
In der Ecke
glänzt er wieder
Ein stummer Zeuge
aus alten Tagen
Der meine Geschichten
und Träume bewahrt.
Der Einfall
ist plötzlich da
Worte und Silben
ich tauche hinein
Tanze
in Gedanken
Ich höre Musik
von Eric Satie
Bilder ziehen
an mir vorbei
Inspiration
die Muse flüstert leise
Und ich schreibe.
Das weiße Papier
Und keine Idee,
keine Muse
Vor mir
die kahle Wand
Nicht
ein Wort
oder eine Silbe
Das weiße Papier
bleibt weiß
Aber vielleicht
klappt es
später noch
Und ich
schreibe.