Potzblitz, Kreuz, Birnbaum und Hollerstauden! Da ist mir doch glatt mein Kaffee auf die Schreibmaschine gekippt. Ist ja auch wirklich blöd mit nur zwei gekrallten Krallenfüßen cool am Schreibtisch zu sitzen und Kaffe trinkend zu tippen, das erfordert ernorme Flugkünste, die ich zweifelsohne beherrsche (ich habe dreimal den Geiersturzflug-Ehrenpreis gewonnen in meinen besten Jahren) – aber ich war eben abgelenkt von dieser famosen Sendung.
Um Unglück soll es also gehen: Wie es in die Welt kam, wieso wir fürs Glück auch Unglück brauchen und was das alles mit Literatur zu tun hat. Und Freilich, unsere beiden Radioritter des Glücks, Eisi und Meisi fangen ganz von vorne an: Natürlich im Griechenland, dem Land der Tragödien, wo man schon früh wusste: Man kann nicht immer Glück haben, das Orakel hat immer recht und jetzt friss deine Souvlaki auf, du Bengel!
Auch Goethe hatte Pech, als er auf Kreuzfahrt in einen Sturm gekommen war. Und natürlich müssen wir auch wieder ganz schön viel über Schiffe reden, diese fiesen Biester, die eh nur untergehen oder schwimmen können. Was haben sie jemals für uns getan?
Abgerundet wird diese Irrfahrt durch einen riesen Haufen verhängnisvoller Texte aus unserem original EBMD-Autor:innenpool, die literarisch Scherben zu Gold spinnen.
Hals und Beinbruch
wünscht
Pappy, der Redaktionspapagey
Die Texte
- David Telgin: Unglück
- David Telgin: Sturz
- Christian Knieps: Der Letzte, der entkam
- Bastian Kienitz: Schwere Steine
- Bastian Kienitz: Der alte Mann und das Meer
- Andreas Prucker: Killerunterhosen
- Alexander Rachmann: Seines Unglückes Schmied
- Andreas Dietz: Glück und Unglück im April
- Janika Wehmann: Unglück
- David Telgin: Viel zu früh
Die Autor:innen
- Janika Wehmann
- Andreas Prucker
- David Telgin
- Christian Knieps
- Bastian Kienitz
- Andreas Dietz
- Alexander Rachmann