Musikstück
in 3 Sätzen
Avantgarde
4 Minuten
und 33 Sekunden
Kein einziger Ton
Nur Stille
Im schalldichten Raum,
die zufälligen Geräusche
Das Publikum,
das sich selbst hört
Stille,
die spricht.
Das Magazin für Eigenart
Musikstück
in 3 Sätzen
Avantgarde
4 Minuten
und 33 Sekunden
Kein einziger Ton
Nur Stille
Im schalldichten Raum,
die zufälligen Geräusche
Das Publikum,
das sich selbst hört
Stille,
die spricht.
Flu wie fluide Mauern, die durchbrechen
den Stadtpark in zwei Hälften: Raum und Zeit
das Wachstum in den Mittelpunkt zu rücken
ich denke an Natur und fühl mich frei
den Baum als erstes in mein Herz zu schließen
klopft tropfend Regen durch den Blätterwald
und Wundersamen: Worte, die mir fehlen!
wenn alles Naturell natürlich bleibt
es war einmal ein Flügel, der jetzt kracht
bis er die Flügel FLUXUS wiederfindet
Ton wird geschliffen, bis dort nichts mehr ist
als Staub, Flut und Gezeiten in der Kunst
sich selbst entfesselt weiter zu bewegen:
ein Satz führt dieses Haiku ins Gebet…
Sie reden
von Luxus
Ein Rentner
sucht im Mülleimer
nach Flaschenpfand
Sie reden
von Wohlstand
Vor der Tafel
frieren Menschen
in Warteschlangen
Sie reden
von Luxus
Die Preise
und Mieten steigen
Die Gewinne
werden maximiert
Der Luxus
triumphiert.
Totale. Schaden
wo die Blechlawinen
sich durch den
Himmel stoßen
fällt der Lack
rückwärts zurück
auf die Straße
vom ganzen Glanz
recht mitgenommen
Mord
und Totschlag
In den Krimis
tropft das Blut
Nachts
schreit die Eule
In meinen Träumen.
Der kürzeste Krimi besteht nur aus einem einzigen Wort und unserer Phantasie. (Phantasie mit ph weil es den PH Wert der Angst aufzeigen soll)
Text:
Eifersucht.
Alle meinen es wäre die Liebe, doch ohne den Eifer bei einer Sucht, auf ein begehren, was der andere hat und ich nicht, gibt es keine Tat.
MfG
Das Kognitive Zentrum für Bildgestaltung. Jetzt Neu durch die Firma CorTec mit einem Chipimplantat versehen.
auf einem
Grauanstrich folgt
das Rot
vergangener
Tage,
wie das Salz
im Farbanstrich
unserer
T
R
Ä
N
E
N
nach
Jahren
in Luft aufgelöst…
Vergessen liegt in alten Kartonagen
vergilbt am Grau, dass sich erinnern will
erst war es still, dann hörten wir Licht krachen
nein, eine leere Dumpfheit war es, die
dazwischen Worte suchte, ein Geräusch
das etwas blechern und eintönig klingt
erwacht aus einem hohlen Farbenraum
der monochrom im Geisterhaften steht
nie wieder, hieß das Unscharf aus den Zweifeln
der Bruchstücke, die wie ein stummer Film
vorüberziehen und sich überschreiben
die alte Schreibmaschine macht klick klick
um aus dem Staub den Untergrund zu schlucken
der brach nach Lethe schmeckt im Morgenlicht…
meine Lippen l e s e n deine
unruhigen Minuten in denen sich die Realität
hinter den Flusen des Zigarettenrauches
im Barlicht verliert
du hattest das GRAU an
(gezogen) und ich:
ihm Schatten gespendet
bis alles im Dunkeln o f f e n lag
und sich im Kerzenschein des neuen Morgens
als Schicksalsvogel offenbarte…
am Leuchtturm vorbei geh ich in den
Garten, dort ist das Meer und dahinter
ein sagenumwobenes Land, erhellt
meinen Schattenpelz, welchen wir pflückten
mit dem Tafelband & verschwitzten Händen
auf dem Holztisch lag noch der Morgen
und der Geruch von der Ferne im Gesicht
in dünnen Fäden trat die Sonne ein
und gleich dahinter folgte dein Licht…