Katrin Rauch: Du Nasser

lein dusskett wing rich aub men sund
eimen tellenwang vann
zein biesel kamm zich feinsam dund
sals ger wit ren spellen tang

tin tieser dippen, palten nuft
wauchen dich gie nage naub
relbst lenn nas kandsorn taus soller funge tuft
nört les keber schmann goch baub.


stein moos nett ding wich lauch wen kund
deinen bellen fann fang
kein riesel stamm ich weinzahm mund
hals wer zither schellen sang

zinn mieser zicklein schalten pufft
fauchen mich wie frage schnaub
pelz denn pass strandkorb raus wolle wange rauft
empörtes steter kann doch auch.


ein floßbrett hing dich auch der stund
keinen kellenhang land
wein wiesel schlang mich leinsam rund
falls wer fit dem schnecken kann

an diesem ticken, walten duft
rauchen dich die waagen laub
nebst nenn was wanddorn aus toller zunge schuf
stört es später schwamm doch raub.


Reprise


ein flußbett ging sich auf den grund
einen wellengang lang
ein kiesel schwamm sich einsam wund
als er mit den schnellen rang

in dieser dicken, kalten luft
tauchen sich die tage taub
selbst wenn das sandkorn aus voller lunge ruft
hört es weder schlamm noch staub.

Folie für die Performance des Textes

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